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Startseite > Arbeit > Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik/ESF

Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik

Das Arbeitsministerium trägt mit seinen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten seit vielen Jahren zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit und Erhaltung von Arbeitsplätzen als einer der wichtigen Akteure in der Arbeitsmarktpolitik in Rheinland-Pfalz bei. Die Arbeitsmarktpolitik des Ministeriums versteht sich dabei als Ergänzung zu den Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit und der Arbeitsgemeinschaften bzw. optierenden Kommunen, die Hauptakteure im Bereich der Arbeitsmarktpolitik sind.

Die arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente orientieren sich im Wesentlichen an den nachfolgenden drei Säulen:

Säule I
Sicherung und Erhalt von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen (Der Arbeitslosigkeit den Nachschub nehmen)

Säule II 
Arbeitslosigkeit bekämpfen, Ausgrenzung vermeiden für besondere Zielgruppen 

Säule III
Systeme stärken


Ergänzt werden diese drei strategischen Säulen durch eine vierte Säule, die steuernde, begleitende und bewertende Elemente zur Arbeitsmarktpolitik zum Inhalt hat.

Politische Schwerpunktbereiche bilden dabei insbesondere die Felder:

  • Ausbildungs- und Beschäftigungschancen für Jugendliche erhöhen, Jugendarbeitslosigkeit abbauen, 

  • Beschäftigungschancen Älterer und Geringqualifizierter erhöhen und

  • Potentiale von Personen mit Migrationshintergrund nutzen.

 

Die Arbeitsmarktpolitik des Landes ist geprägt von einem breiten eigenständigen Zielgruppen- und Verantwortungsverständnis, von einer stärkeren Regionalisierung der eingesetzten Mittel sowie von einer Bündelung und einem Ineinandergreifen der angebotenen Fördermaßnahmen. Durch die zusätzlichen zu den gesetzlichen Fördermöglichkeiten erfolgten Aktivitäten des Landes in diesem Bereich können besondere Zielgruppen und regionale Schwerpunktsetzungen berücksichtigt werden. Dies erfolgt vor allem dort, wo durch eine verstärkte gezielte Förderung des Landes zusätzliche Effekte erzielt werden können.

Arbeitsmarktinitiative "Neue Chancen: 6.000 plus für Jung und Alt"

Integriert in die arbeitsmarktpolitischen Förderansätze ist die Arbeitsmarktinitiative "Neue Chancen: 6.000 plus für Jung und Alt", die vor dem Hintergrund der schwierigen Arbeits- und Ausbildungslage im Herbst 2005 vom Land Rheinland-Pfalz initiiert wurde. Ziel der Initiative ist es, insbesondere die beruflichen Perspektiven von arbeitslosen jungen Menschen und älteren Arbeitslosen zu verbessern.

Die Arbeitsmarktinitiative fügt sich ein in die umfangreiche Arbeitsmarktpolitik für junge Menschen, deren Ziel es ist, jedem jungen Menschen eine Chance zu eröffnen.

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Die Umsetzung der strategischen Drei-Säulen-Struktur sowie der Arbeitsmarktinitiative im Zuständigkeitsbereich des Arbeitsministeriums erfolgt durch unterschiedliche arbeitsmarktpolitische Förderansätze, bei denen es in der inhaltlichen Ausrichtung immer wieder zu bedarfsgerechten Veränderungen kommen kann.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den aktuellen Förderansätzen des Ministeriums. Wir beantworten Fragen zu Leistungen bei Arbeitslosigkeit (Arbeitslosengeld / Hartz IV), bieten eine Übersicht über den Einsatz des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Rheinland-Pfalz vor dem Hintergrund der Europäischen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik und stellen Ihnen  Informationen zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten von Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

Die Arbeitsmarktpolitik des Landes greift die Herausforderungen der Zukunft durch den demografischen Wandel auf und bietet durch die Förderung des Kompetenzzentrums Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland-Pfalz einen landesweit agierenden (Ansprech-)Partner für kleine und mittlere Betriebe, aber auch Beschäftigte oder Interessenvertretungen.

Einen weiteren Ansatzpunkt in der Arbeitsmarktpolitik des Ministeriums stellt die Förderung der Hauswirtschaft dar.

In der Abteilung Arbeit ist zudem die Projektleitung der Initiative Gesundheitswirtschaft angesiedelt.