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Jugend-Scout

Arbeitslose Jugendliche mit zum Teil schwierigen Schullaufbahnen und unzähligen negativen Erfahrungen bei der Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz drohen zunehmend aus dem Erwerbs- und Qualifizierungssystem herauszufallen. Dies zu vermeiden, ist Ziel des vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen geförderten Jugend-Scout-Programms.

Ähnlich wie bei den Streetworkern ist es Aufgabe der Jugend-Scouts, Jugendliche vor Ort aufzusuchen und zu beraten, um ihnen einen Zugang zu den zahlreichen Angeboten zur Aktivierung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher zu ermöglichen.

Die Jugend-Scouts arbeiten eng mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort, insbesondere den Trägern der Jugendhilfe, den Fallmanagern der Argen bzw. optierenden Kommunen und den Agenturen für Arbeit zusammen.

So können Jugendliche schnell in Ausbildung und Arbeit oder in ein zu ihnen passendes Förderungsangebot vermittelt werden. Durch die Nähe und den Kontakt zu den Jugendlichen können die Jugend-Scouts bei der Wahl der Unterstützung sowohl den sozialen Hintergrund als auch die Persönlichkeit und die individuellen Fähigkeiten und Neigungen jedes einzelnen Jugendlichen berücksichtigen.


Zielgruppe

Die Jugend-Scouts unterstützen arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren, die noch nicht oder nicht mehr die Programme zur beruflichen Eingliederung in Anspruch nehmen bzw. keine Arbeit oder keinen Ausbildungsplatz finden konnten.


Förderung

Die Jugend-Scouts werden mit Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die Förderung erstreckt sich auf Personal- und Sachausgaben. Anträge zur Förderung eines Jugend-Scouts sind einzureichen bei:

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Referat 63
Rheinallee 97-101
55118 Mainz
www.lsjv.de