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Nachholender Schulabschluss

Hintergrund

Eine fundierte schulische Ausbildung gehört zu den Voraussetzungen für den Einstieg in das Berufsleben. Entsprechend sinkt die Chance für Jugendliche ohne Schulabschluss, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dies gilt vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen sozialen Verhältnissen, mit geringen Grundkenntnissen in Allgemeinbildung, Mathematik oder Deutsch, geringer Motivation und sprachlichen Defiziten.

Die Landesregierung will mit der Förderung der Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb der Qualifikation der Berufsreife (Abschlusszeugnis der Hauptschule) die Chancen der Jugendlichen auf einen Einstieg in das Berufsleben, aber auch die Chancen auf persönliche Entwicklung erhöhen.


Zielsetzung

Zweck ist die Förderung von speziellen Kursen zur Vorbereitung auf die Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler zum Erwerb der Qualifikation der Berufsreife (Abschlusszeugnis der Hauptschule), die den spezifischen Bedarf der zu fördernden Zielgruppe hinsichtlich zusätzlicher fachlicher und pädagogischer Betreuung, Gruppengröße, Kurszeiten und Berufsorientierung berücksichtigen.

Zielgruppe der Förderung sind nicht mehr schulpflichtige arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren ohne Hauptschulabschluss (oder einen entsprechenden Abschluss) in Rheinland-Pfalz, die sich in keiner anderen arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahme von Bund, Land oder Kommune befinden.

Zentrales Ziel der Förderung ist es, die Chancen dieser spezifischen Zielgruppe auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz durch den Erwerb des Hauptschulabschlusses deutlich zu verbessern.