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Panoramabild einer Familie
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Aufgaben

Was wird konkret getan? - Frauen und Beruf

Berufsfindung für Mädchen

Viele Mädchen entscheiden sich noch immer für einen typischen "Frauenberuf" wie Arzthelferin, Friseurin oder Verkäuferin - Berufe mit geringem Verdienst und schlechten Aufstiegschancen. Dabei haben Mädchen im Durchschnitt die besseren und höheren Schulabschlüsse und könnten auch in anderen Berufen durchstarten. Eine gute Chance zum Einstieg in zukunftsorientierte Berufe bieten die neuen Ausbildungsberufe, insbesondere im Informations- und Telekommunikationsbereich. In diesen IT-Berufen suchen die Unternehmen händeringend kompetente Fachkräfte. Ein Grund mehr für Mädchen, auf den fahrenden Zug aufzuspringen.

Daher finden in verschiedenen Regionen in Zusammenarbeit mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Veranstaltungen statt, die Mädchen Gelegenheit geben, sich eingehend über ihre beruflichen Vorstellungen zu informieren, ihr Interesse im Umgang mit den neuen Technologien zu wecken und auszuprobieren und sie für eine Ausbildung im IT-Bereich zu motivieren.

Dazu gehört auch der jährliche bundesweite "Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag". Am "Girls' Day" können die Mädchen durch praktisches "Mitarbeiten", Gespräche und Betriebsführungen neue Erfahrungen gewinnen und ihre Kompetenzen ausbauen. Somit liefert der "Girls' Day" einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen. Der nächste Girls'Day findet am 14. April 2011 statt

Weitere Informationen zum "Girls' Day" stehen im Internet unter www.girls-day.rlp.de zur Verfügung.

Ansprechpartnerin:
Susanne Schäfer
Telefon: 06131 16-4188
Email: susanne.schaefer(at)msagd.rlp.de

Zurück in den Beruf

Für viele Frauen ist der Wiedereinstieg in den Beruf nach dem Erziehungsurlaub mit großen Problemen verbunden. Das Ministerium hat vielfältige Hilfen entwickelt, die Frauen diesen Schritt erleichtern sollen:

  • Online-Informationen
    Unter www.frauennetz-aktiv.de  können umfassende Informationen rund um das Thema Frau und Beruf abgerufen werden. Die Internet-Plattform bietet Frauen die Möglichkeit, sich neben Bildungs- und Beratungsangeboten auch über Möglichkeiten der Kinderbetreuung und rechtliche Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes zu informieren.


  • Orientierungskurse
    Diese Kurse richten sich an erwerbsfähige Frauen, die weder Arbeitslosengeld I noch Arbeitslosengeld II beziehen und nach einer mindestens 3-jährigen Familienphase wieder in den Beruf einsteigen wollen. Die Zuschüsse für Kinderbetreuungskosten ermöglichen es vielen Frauen erst, an einer solchen Maßnahme teilzunehmen.
    Förderungsgrundsätze zum arbeitsmarktpolitschen Programm zur Ein- bzw. Wiedereingliederung von Frauen in das Erwerbsleben - Download der Förderungsgrundsätze (pdf, 62 kb)


  • Beratungsstellen "Frau & Beruf"
    Die Beratungsstellen "Frau & Beruf" in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Neustadt/W., Idar-Oberstein und Altenkirchen bieten Berufsrückkehrerinnen eine individuelle Beratung beim Wiedereinstieg in den Beruf an.

Vereinbarkeitsfreundliche und chancengerechte Arbeitszeiten

Attraktive Arbeitszeitmodelle nehmen eine Schlüsselfunktion ein, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Da es bei kleinen und mittleren Unternehmen als auch bei interessierten Beschäftigten noch erheblichen Informationsbedarf gibt, hat das Ministerium ZeitZeichen, die landesweite Informationsstelle "Innovative Arbeitszeitmodelle", eingerichtet.

ZeitZeichen hat die Aufgabe einer Erstkontaktstelle sowohl für mittelständische Unternehmen als auch für Beschäftigte, die sich über rechtliche Rahmenbedingungen von Arbeitszeitmodellen und über erfolgreiche und bewährte Beispiele für eine familien- und chancengerechte Arbeitszeitgestaltung informieren möchten.

Weitere Informationen finden sich unter www.zeitzeichen-rlp.de.

Ansprechpartnerinnen:

Sigrid Pöllmann
Telefon: 06131/164187 

Cornelia Rapp
Telefon: 06131/164189

Susanne Schäfer
Telefon: 06131/164188

Frauen im öffentlichen Dienst

Viele Frauen arbeiten im öffentlichen Dienst nicht nur in Ministerien oder in der staatlichen und kommunalen Verwaltung, sondern auch als Lehrerinnen, Krankenschwestern oder bei der Polizei.

Im Landesgleichstellungsgesetz (LGG) hat die Landesregierung gesetzliche Vorgaben zur Frauenförderung im öffentlichen Dienst festgeschrieben. So muss jede Dienststelle Frauen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt einstellen und befördern, bis der Frauenanteil auf der jeweiligen Ebene dem der Männer entspricht. Außerdem verpflichtet das Gesetz die Dienststellen, Frauenförderpläne aufzustellen und Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen.

Die Gleichstellungsbeauftragten sind eine wichtige Säule der Gleichstellungspolitik vor Ort. Durch ihre eigene Homepage und die Landesarbeitsgemeinschaft der LGG-Gleichstellungsbeauftragten sind sie eng miteinander vernetzt. Die Homepage ist zu erreichen über: http://www.gleichstellungsbeauftragte.rlp.de/.

Im Frauenförderplan entwickelt die Dienststelle konkrete Vorstellungen, wie der Frauenanteil erhöht werden kann. Besonders in den Führungspositionen besteht hier noch Handlungsbedarf. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Ausgleich von beruflichen Nachteilen infolge der Geburt und Erziehung von Kindern im öffentlichen Dienstrecht.

Ansprechpartnerinnen:
Birgit Groh-Peter
Telefon: 06131/16 41 92

Liane Schubert
Telefon: 06131/16 41 57

Ulrike Fluhr-Beck
Telefon: 06131/16 41 73

Gewalt gegen Frauen

Aufgabe des Ministeriums ist es auch, Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt (Prävention) zu ergreifen sowie Frauen und Mädchen zu unterstützen, die von Gewalt betroffen sind. In Rheinland-Pfalz haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Selbsthilfe-gruppen, Initiativen und autonome Projekte gebildet, die sich nicht nur um die Beratung und Begleitung der misshandelten Frauen kümmern, sondern auch eine gezielte Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit machen, um für das Problem "Gewalt gegen Frauen und Mädchen" zu sensibilisieren. Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums gibt es im Land mittlerweile ein intaktes Netz an Beratungs-, Kriseninterventions- und Zufluchtsangeboten, wie zum Beispiel

  • 17 Frauenhäuser,
  • 12 Notrufberatungsstellen für vergewaltigte und sexuell missbrauchte Frauen und Mädchen, 
  • 11 Interventionsstellen, die von sich aus Kontakt mit Frauen aufnehmen, die von Beziehungsgewalt betroffen sind,
  • FEMMA e. V. in Mainz mit einer Mädchenzuflucht und einer Sozialtherapeutischen Beratungsstelle für Mädchen, 
  • eine psychotherapeutische Stelle für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen im Warbede Frauenzentrum, Worms, 
  • Beratungsstellen von SOLWODI e. V. für von Heirats- und Menschenhandel betroffene ausländische Frauen und Mädchen in Mainz, Ludwigshafen, Koblenz und Boppard.

Seit 2000 arbeitet das ressortübergreifende Rheinland-pfälzische Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG). Es hat die Aufgabe, die Bekämpfung von Gewalt in engen sozialen Beziehungen konsequent zu verfolgen und auf neue Grundlagen zu stellen. Es wurden neue Gesetze, Materialien und auf die Betroffenen zugehende Beratungsangebote geschaffen. Die Täter werden erstmals in dieses Konzept miteinbezogen. Seit 2004 kann die Polizei Täter aus der Wohnung wegweisen. Gerichte und Staatsanwaltschaften können die Teilnahme an einer Trainingsgruppe anordnen, die Gewalttäter zu einem gewaltfreien Verhalten in Konfliktsituationen befähigen soll. Seit 2003 werden pro-aktiv arbeitende Interventionsstellen gefördert. Durch Vermittlung der Polizei nehmen diese Einrichtungen von sich aus Kontakt mit Betroffenen auf. Durch das pro-aktive Vorgehen gelingt es, Klientinnen zu erreichen die trotz längjähriger Gewalterfahrungen bislang keine Beratungsstelle aufgesucht haben. Ein weiterer Ausbau der Interventionsstellen ist vorgesehen. Das RIGG befasst sich auch mit dem Problem der Mitbetroffenheit von Kinder durch Partnergewalt, mit der Verstärkung interkultureller Arbeit in den Beratungseinrichtungen sowie mit einer Vernetzung der Einrichtungen der Anti-Gewaltarbeit mit Berufsgruppen wie Ärztinnen und Ärzten sowie Erziehungs- und Lehrkräften.

Informationen dazu und Materialien zum Downloaden finden Sie im Internet unter www.rigg-rlp.de.


Frauen und Sucht

Auslöser von Suchterkrankungen bei Frauen und Mädchen sind häufig gesellschaftliche Bedingungen, die zu sozialen Benachteiligungen, abhängigen Lebensbedingungen oder Gewalterfahrungen bei Frauen führen. Fast die Hälfte der suchtkranken Frauen hat wiederholt körperliche Gewalt erlebt. Geschlechtsspezifische Suchtarbeit muss diese Aspekte berücksichtigen und in den Beratungs- und Behandlungsprozess einfließen lassen. Dabei gilt es, vorhandene Stärken, wie die Fähigkeit von Frauen, über persönliche Schwierigkeiten zu sprechen und Hilfe anzunehmen, zu nutzen

Das Ministerium hat fünf Fachstellen für frauenspezifische Suchtberatung und Prävention eingerichtet (Adressen, s. Link). Diese Fachstellen haben einen frauenspezifischen Ansatz. Sie bieten spezifische Beratungs- und Behandlungsformen an, die auf den Grundsätzen von Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Klientinnen aufbauen. Sie beraten Frauen, die von Alkohol, Drogen oder Medikamenten abhängig sind bzw. Essstörungen haben.

Die Fachstellen haben 2000 einen Arbeitskreis gegründet und einen Flyer herausgegeben, der über die frauenspezifische Suchtarbeit, ihre Zielsetzungen und Qualitätsmerkmale informiert sowie die Adressen der Einrichtungen beinhaltet.

Den Flyer zum Downloaden finden Sie hier.

Ansprechpartnerinnen:

Dr. Dagmar Heine-Wiedenmann
Telefon: 06131 16-4196

Astrid Ruppenthal
Telefon: 06131 16-4193

Sabine Amend-Schunke
Telefon: 06131 16-4158

 

Frauen in Bildung und Kultur

Frauen sind in den meisten naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen unterrepräsentiert. Gerade die Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge sind von der Wirtschaft zurzeit sehr gefragt. Technische und naturwissenschaftliche Berufe sind gut bezahlt und bieten Aufstiegschancen.

Mit dem Ada-Lovelace-Projekt, einem Mentorinnen-Netzwerk zur Motivierung von jungen Mädchen für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium, geht das Ministerium einen neuen Weg: Studentinnen, die zukunftsfähige Fächer (z.B. Informatik) studieren, besuchen Schulklassen, um Schülerinnen für ein entsprechendes Studium zu interessieren, sie über ihre persönlichen Erfahrungen zu informieren und vor allem als Vorbilder zu fungieren. Sie stellen einen persönlichen Kontakt her und laden die Schülerinnen in ihre Hochschule ein, um mit ihnen im Internet zu surfen oder um gemeinsam mit ihnen im Labor naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen (Internet: www.ada-lovelace.com).

Ansprechpartnerin:
Ulrike Fluhr-Beck
Telefon: 06131/16 41 73

Frauen finden nicht die gleiche künstlerische Anerkennung wie Männer, obwohl über die Hälfte der Studierenden in der Sparte Kunst Frauen sind.

Im Frühjahr 2004 startete in Kooperation mit dem Kulturbüro Rheinland-Pfalz in Koblenz ein Mentoring-Projekt für bildende Künstlerinnen in Rheinland-Pfalz. Ziel dieses bundesweit einmaligen Mentoring-Programms ist es, Nachwuchskünstlerinnen von erfahrenen Künstlerinnen auf ihrem Karriereweg zu unterstützen und Kontakte zu vermitteln. Darüber hinaus soll das Projekt aber auch die Vernetzung der Künstlerinnen voranbringen.
Weitere Informationen unter: http://www.kunst-mentoring.de/

Ansprechpartnerinnen:
Birgit Groh-Peter
Telefon: 06131/16 41 92

Liane Schubert
Telefon: 06131/16 41 57

 

Frauen in der Politik

Nach der letzten Kommunalwahl beträgt der Anteil von Frauen in den Parlamenten der kreisfreien Städte 31 Prozent, in den Kreistagen 24 Prozent, in den Verbandsgemeinderäten 17 Prozent und in den Gemeinde- und Stadträten nur 14 Prozent. Damit sind wir 90 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts von einer gleich-berechtigten Teilhabe am politischen Geschehen noch weit entfernt.

Das Frauenministerium hat deshalb gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern wie dem Landesfrauenbeirat, dem Landesfrauenrat, den kommunalen Spitzenverbänden, dem Landessportbund, den kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, den Landfrauenverbänden und zahlreichen Weiterbildungsträgern die Kampagne FRAUEN machen Kommunen stark mit Blick auf die Kommunalwahl 2009 ins Leben gerufen.

Neben gemeinsamen Veranstaltungen planen die Partnerinnen und Partner auch eigene Aktivitäten und Maßnahmen.  Damit sollen Frauen motiviert und unterstützt werden, für Räte und Kreistage zu kandidieren, Parteien sensibilisiert werden, mehr Frauen auf ihren Listen aufzustellen und Wählerinnen und Wähler von der Kompetenz von Frauen überzeugt werden.

Weitere Informationen unter: www.mehr-frauen-in-die-politik.rlp.de

Ansprechpartnerinnen:

Birgit Groh-Peter
Telefon 06131 16-4192
E-Mail: Birgit.Groh-Peter(at)msagd.rlp.de

und

Gerlinde Schneider
Telefon 06131 16-4155
E-Mail: Gerlinde.Schneider(at)msagd.rlp.de

Frauen im Ehrenamt

Wenn es darum geht, unentgeltlich zu arbeiten, dann leisten Frauen den größten Anteil: Dies gilt nach wie vor nicht nur in der Familie - es gilt auch für das ehrenamtliche Engagement.
Das Ministerium bezuschusst Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Frauen im Ehrenamt und fördert Qualifikationen, die zum einen für das ehrenamtliche Engagement hilfreich sind und zum anderen auch die Erwerbschancen für die ehrenamtlich tätigen Frauen verbessern können.

Ansprechpartnerin:
Brigitte Blum-Kipphan
Telefon: 06131/16 41 98
E-Mail: Brigitte.Blum-Kipphan@msagd.rlp.de

Frauenprojekte

Frauen- und Mädchenorganisationen, die als eingetragener Verein organisiert sind, können beim Ministerium Fördermittel für Veranstaltungen oder themenbezogene Projekte beantragen.
Außerdem können "Starthilfen" für die Erstausstattung eines Frauen- oder Mädchentreffs vergeben werden.

Frauennetzwerke

Als Bindeglied zwischen den Interessen der Bürgerinnen und den politisch Handelnden ist das engmaschige Frauennetzwerk - aus regionalen Frauenorganisationen und -initiativen sowie den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten - unverzichtbar geworden.
Mit dem Angebot von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Fördermitteln unterstützt das Ministerium diese vielfach ehrenamtlich arbeitenden Frauen. So bietet z. B. die Frauenprojektemesse den unterschiedlichen Frauenorganisationen ein breites Forum der Präsentation. Für die Gleichstellungsbeauftragten ist u. a. die von Rheinland-Pfalz und Niedersachsen geförderte Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte (www.vernetzungsstelle.de) eine wichtige Informations- und Servicestelle.

Ansprechpartnerinnen:
Thea Rathgeber
Telefon: 06131/16 41 72
E-Mail: Thea.Rathgeber(at)msagd.rlp.de

Frauen und Gesundheit

Frauen erkranken anders als Männer. Trotz der höheren Lebenserwartung müssen spezielle Risiken gesehen und berücksichtigt werden. Frauen nehmen Gesundheit auch anders wahr als Männer und entwickeln dementsprechend auch unterschiedliche gesundheitsbezogene Verhaltensweisen. Daher werden z. B. im Rahmen einer präventiven Gesundheitspolitik vom Ministerium Initiativen und Maßnahmen entwickelt und vorbereitet. Da Herz-Kreislauferkrankungen eines der wesentlichen Gesundheitsprobleme für Frauen in der zweiten Lebenshälfte ist, hat sich Rheinland-Pfalz die 'Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Versorgung bei Herz-Kreislauferkrankungen von Frauen' als Gesundheitsziel gesetzt.

Mit der 'Landesinitiative Frauengesundheit Rheinland-Pfalz' – ein Kooperationsprojekt mit vielen Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitsbereich - soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen, insbesondere dem Herzinfarkt und dem Schlaganfall, gestärkt werden. Diese Aufklärungsinitiative, die sich an Frauen und medizinisches Fachpersonal richtet, soll die geschlechtsspezifischen Aspekte bei den Risikofaktoren für die Entstehung dieser Krankheitsbilder, die Unterschiede in der Symptomatik und der Diagnostik sowie die unterschiedlichen Arzneimittelwirkungen in der Behandlung bekannter machen.

Ansprechpartnerinnen:
Brigitte van Essen
Telefon: 06131/16 41 60

Marianne Wirth
Telefon: 06131/164182

Und was sonst?!

Politische Gremien

Neben diesen konkreten Projekten wird das Ministerium auch auf anderen Feldern aktiv, wenn die Interessen von Frauen betroffen sind: Ministerin Malu Dreyer und Staatssekretär Christoph Habermann bringen in den politischen Gremien wie Ministerrat, Bundesrat oder Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen (GFMK) eigene Konzepte oder Änderungsvorschläge ein, die dazu beitragen sollen, die Situation von Frauen zu verbessern, so z. B. bei der Renten- und Steuerreform oder bei der Problematik der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse.