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Die Koordinierungsstelle Trier-Nord

Die Koordinierungsstelle – Projektstruktur, Aufgabenstellung

Die Koordinierungsstelle der Gesundheitsteams vor Ort ist in Trier-Nord angesiedelt beim Quartiersmanagement Trier-Nord, dessen Träger die Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg ist. Das Quartiersmanagement nimmt im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“, eine Koordinierungs- und Steuerungsfunktion hinsichtlich der Maßnahmen der Sozialen Stadt im entsprechenden Programmgebiet wahr. Das Programm Soziale Stadt zielt auf die Entwicklung und Stabilisierung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf. Dazu sollen alle verfügbaren Ressourcen im Stadtteil mobilisiert werden und alle Maßnahmeninstrumente (z.B. Förderprogramme des Bundes, EU und der Länder) auf dieses Ziel hin gebündelt werden.

Trier-Nord wurde Ende 2000 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen und zum 1. Januar 2001 wurde das Quartiersmanagement installiert. Während der vergangenen Jahre gelang es, im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Maßnahmen der Sozialen Stadt (z.B. Umbau und Sanierung Bürgerhaus Trier-Nord zu einem Stadtteilzentrum) ein Netzwerk der sozialen Arbeit im Stadtteil Trier-Nord aufzubauen, zu dem auch Kooperationen mit Akteuren in den benachbarten Stadtbezirken gehören.

Diese Netzwerkstruktur war zu Beginn der Konzipierung und Projektimplementierung der Gesundheitsteams eine sehr gute Grundlage für die  Zusammenarbeit im Themenkomplex Gesundheitsprävention und –förderung. Das Quartiersmanagement ist zudem im Stadtteil und in der Stadt Trier bekannt, was einen gewissen „Tür-Öffner-Effekt“ hat.

Aus Sicht der Programm-Verantwortlichen für die Soziale Stadt in Trier-Nord (Stadtverwaltung Trier- Sozialdezernat, Projektträger vor Ort, Wohnungsgenossenschaft, Am Beutelweg) ergeben sich sinnvolle Synergieeffekte. Das Thema „Gesundheitsförderung für Benachteiligte“ ist als Handlungsfeld Bestandteil des Integrierten Entwicklungskonzeptes und ergänzt die bisherigen Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Stadtteil Trier-Nord.

Es ist gelungen, alle sozialen Träger im Stadtteil in das Projekt mit einzubinden, vorwiegend Träger von Kitas, Horten, Gemeinwesenarbeit, Jugendarbeit, Familienberatung, Schulen sind Akteure im Rahmen der Gesundheitsteams, die Gesundheitsfachkräfte – das Gesundheitsamt, die Europäische Sportakademie, die AOK Trier. Die Koordinationsstelle (eine halbe Planstelle) wird zu 100% durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie gefördert.