Rheinland-Pfalz engagiert sich in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen in den beiden Kooperationsräumen
- Großregion mit den Partnern Lothringen, Luxemburg, Saarland, Wallonien und Französische Gemeinschaft Belgiens, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und Rheinland-Pfalz und der
- Oberrheinkonferenz mit folgenden Teilräumen in Frankreich mit der Region Elsass (umfasst die Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin), in Deutschland mit Baden-Württemberg (umfasst die Regionen Mittlerer Oberrhein und Südlicher Oberrhein sowie die Landkreise Lörrach und Waldshut) und Rheinland-Pfalz (umfasst die Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim sowie der Kreisfreien Stadt Landau in der Pfalz und aus dem Landkreis Südwestpfalz die Verbandsgemeinden Dahner Felsenland und Hauenstein) und in der Schweiz die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Jura und Solothurn.
Daneben arbeitet Rheinland-Pfalz auf Grund eines Rahmenabkommens direkt mit Frankreich im Gesundheitsbereich zusammen.
Rheinland-Pfalz nimmt somit eine „Scharnierfunktion“ zwischen den Kooperationsräumen ein. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit blickt auf eine sehr lange Tradition zurück und findet auf allen Ebenen der Verwaltung statt. Beide Kooperationsräume sind aus Sicht der Europäischen Union Modellregionen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Insgesamt bietet die Mitarbeit in den grenzüberschreitenden Gremien zahlreiche Möglichkeiten, auf die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Gesundheitsversorgung in den Grenzregionen Einfluss zu nehmen.


