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        <title>Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie</title>
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        <description>Der RSS-Feed des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie</description>
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            <title>Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie</title>
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        <lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 10:41:00 +0100</lastBuildDate>
        
        
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            <title>Rheinland-Pfalz will Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/rheinland-pfalz-will-missbrauch-von-werkvertraegen-bekaempfen/</link>
            <description>Das Land Rheinland-Pfalz will den Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen. Das rheinland-pfälzische Kabinett beschloss heute in Mainz, einer entsprechenden Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen beizutreten, die am 2. März im Bundesrat behandelt werden soll, wie Arbeitsministerin Malu Dreyer mitteilte. &#x201e;Wir beobachten mit Sorge, dass immer mehr Unternehmen zentrale Aufgaben im Rahmen von Werkverträgen auslagern und damit Arbeitnehmerschutzrechte umgehen. Gleichzeitig werden die Werkvertragsbeschäftigten zu Dumpinglöhnen beschäftigt, und die Allgemeinheit muss die Löhne dann über Sozialleistungen aufstocken, damit die Menschen von ihrer Arbeit leben können. Das ist nicht akzeptabel&#x201c;, sagte die Ministerin. Hintergrund sind Verträge, die Unternehmen mit anderen so genannten &#x201e;Werkvertrags-Unternehmen&#x201c; schließen, beispielsweise um die Tätigkeit des Regaleinräumens in Supermärkten auszulagern, so die Ministerin. Meist erhalte der per Werkvertrag Beschäftigte hier genauso Weisungen für seine Tätigkeit wie das im Supermarkt angestellte Personal. Er sei somit in die Struktur des Unternehmens auch vergleichbar eingebunden. Gleichzeitig würden die Werkvertragskräfte zu Löhnen beschäftigt, die weit unter den im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz festgesetzten Lohnuntergrenzen lägen. &#x201e;Wir sprechen hier von Niedriglöhnen von sechs Euro die Stunde, von denen kein Mensch leben kann&#x201c;, so die Ministerin. 

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            <content:encoded><![CDATA[Das Land Rheinland-Pfalz will den Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen. Das rheinland-pfälzische Kabinett beschloss heute in Mainz, einer entsprechenden Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen beizutreten, die am 2. März im Bundesrat behandelt werden soll, wie Arbeitsministerin Malu Dreyer mitteilte. &#x201e;Wir beobachten mit Sorge, dass immer mehr Unternehmen zentrale Aufgaben im Rahmen von Werkverträgen auslagern und damit Arbeitnehmerschutzrechte umgehen. Gleichzeitig werden die Werkvertragsbeschäftigten zu Dumpinglöhnen beschäftigt, und die Allgemeinheit muss die Löhne dann über Sozialleistungen aufstocken, damit die Menschen von ihrer Arbeit leben können. Das ist nicht akzeptabel&#x201c;, sagte die Ministerin. Hintergrund sind Verträge, die Unternehmen mit anderen so genannten &#x201e;Werkvertrags-Unternehmen&#x201c; schließen, beispielsweise um die Tätigkeit des Regaleinräumens in Supermärkten auszulagern, so die Ministerin. Meist erhalte der per Werkvertrag Beschäftigte hier genauso Weisungen für seine Tätigkeit wie das im Supermarkt angestellte Personal. Er sei somit in die Struktur des Unternehmens auch vergleichbar eingebunden. Gleichzeitig würden die Werkvertragskräfte zu Löhnen beschäftigt, die weit unter den im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz festgesetzten Lohnuntergrenzen lägen. &#x201e;Wir sprechen hier von Niedriglöhnen von sechs Euro die Stunde, von denen kein Mensch leben kann&#x201c;, so die Ministerin. 

 Wie viele Beschäftigte bundesweit von solchen Methoden betroffen sind, lasse sich nicht genau sagen. Allein im Handel gehe die Zahl nach Schätzungen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden aber in die Hundertausende, so die Ministerin.
Ein flächendeckender Mindestlohn würde hier Abhilfe schaffen, ist Malu Dreyer überzeugt. Er ist daher eine zentrale Forderung der Bundesratsinitiative. Die Bundesregierung wird aufgefordert, unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns regelt. Außerdem sollen die Rechte der Betriebsräte in Bezug auf die Auftragsvergabe und den Einsatz der Werkvertragsarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer beim Auftraggeber gestärkt und neue Regeln beziehungsweise Kontrollmöglichkeiten zur Bekämpfung von Scheinselbständigkeit, Scheinwerkverträgen und unerlaubter Arbeitnehmerüberlassung eingeführt werden. Darüber hinaus sollen statistische Daten zur Auslagerung von Tätigkeiten an Werkvertragsunternehmen erhoben werden.]]></content:encoded>
            <category>Arbeit</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:41:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Lemke/Dreyer: Boehringer setzt mit Aktionsplan wichtiges Zeichen</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/lemkedreyer-boehringer-setzt-mit-aktionsplan-wichtiges-zeichen-1/</link>
            <description>Der Aktionsplan des Unternehmens Boehringer Ingelheim zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ist aus Sicht von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und Sozialministerin Malu Dreyer ein wichtiges Zeichen, denn er gebe der Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen einen wichtigen Schub. Der Aktionsplan wurde heute im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung des UnternehmensForums, das sich für die Beschäftigung behinderter Menschen einsetzt, bei Boehringer in Ingelheim unter dem Motto &#x201e;Inklusion &#x2013; so geht&#x2019;s&#x201c; vorgestellt. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen schreibt die Menschenrechte für behinderte Menschen fest und fordert die entsprechenden Rahmenbedingungen zur gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft ein.

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            <content:encoded><![CDATA[Der Aktionsplan des Unternehmens Boehringer Ingelheim zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ist aus Sicht von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und Sozialministerin Malu Dreyer ein wichtiges Zeichen, denn er gebe der Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen einen wichtigen Schub. Der Aktionsplan wurde heute im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung des UnternehmensForums, das sich für die Beschäftigung behinderter Menschen einsetzt, bei Boehringer in Ingelheim unter dem Motto &#x201e;Inklusion &#x2013; so geht&#x2019;s&#x201c; vorgestellt. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen schreibt die Menschenrechte für behinderte Menschen fest und fordert die entsprechenden Rahmenbedingungen zur gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft ein.

 &#x201e;Mit dem ersten Aktionsplan eines größeren Unternehmens zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bekennt sich die Firma Boehringer Ingelheim deutlich zu dem Ziel der gleichberechtigten Beschäftigung behinderter Menschen. Ich hoffe, diese vorbildliche Initiative strahlt auch auf andere Unternehmen aus, so dass wir noch viele solcher Aktionspläne bekommen&#x201c;, erklärte Eveline Lemke bei der Tagung des UnternehmensForums in Ingelheim. 
&#x201e;Nachdem Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland bereits im März 2010 einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen hat, freue ich mich, dass nun auch ein in Rheinland-Pfalz ansässiges Unternehmen die Vorreiterrolle übernimmt und für sich auch einen solchen Aktionsplan entwickelt hat&#x201c;, unterstrich Malu Dreyer. Im Aktionsplan werden eine Reihe von Maßnahmen zur Arbeitsplatzgestaltung und Beschäftigung behinderter Menschen, zur barrierefreien Mobilität und Kommunikation, zum Gesundheitsmanagement, zur Ausbildung und Qualifizierung sowie zur Bewusstseinsbildung zum Thema Behinderung festgeschrieben. 
&#x201e;Die umfassende Teilhabe am Arbeitsleben ist nicht nur für den einzelnen behinderten Menschen wichtig. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel können wir es uns nicht leisten, auf die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen zu verzichten, nur weil es noch zu viele Barrieren und Vorurteile gibt&#x201c;, so Eveline Lemke und Malu Dreyer. ]]></content:encoded>
            <category>Menschen mit Behinderungen</category>
			<category>Landesbehindertenbeauftragter</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:38:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Dreyer: Stellenwert der Hygiene in medizinischen Einrichtungen wird gestärkt</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/dreyer-stellenwert-der-hygiene-in-medizinischen-einrichtungen-wird-gestaerkt/</link>
            <description>Das Land will die Hygiene in medizinischen Einrichtungen weiter verbessern. Der rheinland-pfälzische Ministerrat beschloss dazu heute eine Hygieneverordnung, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet worden ist und in Kürze in Kraft tritt, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. Angesichts steigender Zahlen von während einer medizinischen Behandlung erworbenen, so genannten nosokomialen Infektionen sei es notwendig, die bestehenden Empfehlungen beispielsweise des Robert Koch-Institutes (RKI) verbindlich zu machen, sagte die Ministerin. Grundlage ist die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, mit der die Bundesregierung die Länder ermächtigt und verpflichtet, Rechtsverordnungen zur Hygiene zu erlassen. Die Länder hatten beim Bund auf diese einheitliche Rechtsgrundlage gedrängt. In Deutschland erkranken jährlich bis zu 600.000 Patientinnen und Patienten an Krankenhausinfektionen, bis zu 15.000 Erkrankte sterben daran.
</description>
            <content:encoded><![CDATA[Das Land will die Hygiene in medizinischen Einrichtungen weiter verbessern. Der rheinland-pfälzische Ministerrat beschloss dazu heute eine Hygieneverordnung, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet worden ist und in Kürze in Kraft tritt, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. Angesichts steigender Zahlen von während einer medizinischen Behandlung erworbenen, so genannten nosokomialen Infektionen sei es notwendig, die bestehenden Empfehlungen beispielsweise des Robert Koch-Institutes (RKI) verbindlich zu machen, sagte die Ministerin. Grundlage ist die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, mit der die Bundesregierung die Länder ermächtigt und verpflichtet, Rechtsverordnungen zur Hygiene zu erlassen. Die Länder hatten beim Bund auf diese einheitliche Rechtsgrundlage gedrängt. In Deutschland erkranken jährlich bis zu 600.000 Patientinnen und Patienten an Krankenhausinfektionen, bis zu 15.000 Erkrankte sterben daran.
 Es geht um die Verhütung, Erkennung, Erfassung und Bekämpfung von während der Behandlung erworbenen Infektionen und Krankheitserregern, mit besonderem Augenmerk auf solche, die gegen Antibiotika resistent sind. Die Verordnung umfasst nicht nur Krankenhäuser, sondern auch Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen und Tageskliniken. Sie werden in Anlehnung an ein entsprechendes Stufenmodell des RKI in Einrichtungen mit hohem oder geringerem Risiko für nosokomiale Infektionen eingeteilt.
Die Träger der Einrichtungen werden nach Angaben der Ministerin mit der Verordnung verpflichtet, die baulich-funktionellen und betrieblich-organisatorischen Voraussetzungen für die Einhaltung der Hygiene sicherzustellen. &#x201e;Mit der Hygieneverordnung betonen wir, dass die Verantwortung für die Hygiene in einem Krankenhaus oder einer vergleichbaren Einrichtung Chefsache sein muss. Oberstes Ziel ist der Schutz der Patientinnen und Patienten, aber auch des Personals vor Infektionen, die durch eine entsprechende Hygiene vermeidbar wären. Dafür ist der Leiter oder die Leiterin der Einrichtung verantwortlich&#x201c;, sagte die Ministerin. 
Mit der Verordnung werde die Verantwortung der Einrichtungsleitung für die Sicherstellung der erforderlichen Maßnahmen und Regelungen unterstrichen. Ein funktionierendes Hygienemanagement setze aber voraus, dass Verantwortliche aus allen Bereichen der Einrichtung in die Verantwortung für die Hygiene eingebunden werden und der erforderliche Informationsfluss sichergestellt sei, sagte die Ministerin. Deshalb werden alle Einrichtungsleitungen verpflichtet, eine Hygienekommission einzurichten, in der die ärztliche Leitung, das Hygienefachpersonal und die Verantwortlichen der relevanten Bereiche der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie die Verwaltungsleitung Mitglieder sind. Die Kommission soll mindestens halbjährlich, bei Bedarf beispielsweise bei gehäuftem Auftreten nosokomialer Infektionen häufiger zusammenkommen. Ihre Aufgaben liegen unter anderem darin, ein Verfahren für die Umsetzung der Hygiene festzulegen und die entsprechende Einhaltung zu überwachen, den erforderlichen Bedarf an Personal festzustellen und etwa bei der Planung von Baumaßnahmen, soweit Belange der Hygiene berührt sind, mitzuwirken.
Die Einrichtungsleitung ist gemäß der Verordnung auch für die Ausstattung mit Hygienefachpersonal zuständig. Hier hat der Bundesgesetzgeber eine Übergangsfrist längstens bis zum Dezember 2016 eingeräumt, bis zu dem genügend Personal in diesem Bereich aus- und weitergebildet sein soll. Zentrale Ansprechperson ist der Krankenhaushygieniker oder die &#x2013;hygienikerin, in dessen und derer fachlicher Verantwortung alle baulich-funktionellen und betrieblich-organisatorischen Fragen, die Sorge für die Erfassung und Bewertung der entsprechenden Infektionen und die Koordination der Hygienemaßnahmen liegt. Neben dem Krankenhaushygieniker, der Krankenhaushygienikerin sind die Hygienefachkräfte, im klinischen Alltag die wichtigsten Ansprechpartner für alle Berufsgruppen; sie verfügen über eine mehrjährige Berufserfahrung als Pflegekräfte und eine zusätzliche Qualifikation im Rahmen einer staatlich anerkannten Weiterbildung. Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte schließlich haben bezüglich der hygienischen Belange Weisungsbefugnis für das gesamte medizinische und nicht medizinische Personal ihres Bereichs. Zur Sicherstellung der Hygiene bis in alle Funktionseinheiten soll es zukünftig auch Hygienebeauftragte in der Pflege geben, die für die hygienerelevanten Themen an der Basis verantwortlich sind.]]></content:encoded>
            <category>Gesundheit</category>
			
            
            <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 11:48:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Dreyer: Land prüft bereits Einrichtung einer Landeskammer für Pflege- und Therapieberufe</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/dreyer-land-prueft-bereits-einrichtung-einer-landeskammer-fuer-pflege-und-therapieberufe-1/</link>
            <description>Seit Mitte des vergangenen Jahres ist die Landesregierung im Gespräch mit den Verbänden der Pflegeberufe, der Hebammen und der therapeutischen Berufe, um die Einrichtung einer Landeskammer zu prüfen, wie Sozialministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. &#x201e;Ich freue mich, dass sich nun auch die CDU im Land des Themas angenommen hat und ganz offensichtlich die Aktivitäten der Landesregierung unterstützt&#x201c;, unterstrich Dreyer.
</description>
            <content:encoded><![CDATA[Seit Mitte des vergangenen Jahres ist die Landesregierung im Gespräch mit den Verbänden der Pflegeberufe, der Hebammen und der therapeutischen Berufe, um die Einrichtung einer Landeskammer zu prüfen, wie Sozialministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. &#x201e;Ich freue mich, dass sich nun auch die CDU im Land des Themas angenommen hat und ganz offensichtlich die Aktivitäten der Landesregierung unterstützt&#x201c;, unterstrich Dreyer.
 &#x201e;Der Nutzen einer solchen Kammer liegt unseres Erachtens auf der Hand: Die Kammer würde auf vielfältige Weise zur Verbesserung der Pflege und der Situation der Pflegekräfte beitragen, indem sie beispielsweise die Fort- und Weiterbildung regelt und überwacht, die Interessen der Pflegekräfte bündelt, organisiert und politisch vertritt. Vorteile, die natürlich auch für die therapeutischen Berufe gelten&#x201c;, so Dreyer weiter. Die Ministerin geht davon aus, dass der Nutzen einer Kammer die möglichen Nachteile überwiege, nicht zuletzt, um eine bessere Vertretung der Gesundheitsfachberufe insgesamt zu erreichen.<br /><br />Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografe unterstützt daher die Bestrebungen, eine Pflege- und Therapeutenkammer im Land zu etablieren und ist diesbezüglich im intensiven Dialog mit den Berufsverbänden.<br /><br />Eine Landeskammer für Pflege- und Therapeutenberufe könne in das Heilberufsgesetz integriert werden, was ein eigenes Gesetz obsolet mache. Sofern das Votum der Fachverbände positiv ausfalle, könne die rechtliche und praktische Umsetzung beginnen, so die Ministerin.]]></content:encoded>
            <category>Arbeit</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:29:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Malu Dreyer: Gemeinsam gutes Leben im Alter gestalten</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/malu-dreyer-gemeinsam-gutes-leben-im-alter-gestalten/</link>
            <description>&#x201e;Was brauchen wir und was können wir tun, damit die Menschen in Rheinland-Pfalz auch im Alter gut und gerne in unserem Land leben.&#x201c;  Diese Frage will Sozialministerin Malu Dreyer mit den Menschen in Rheinland-Pfalz gemeinsam diskutieren und möglichst viele bei diesem wichtigen Thema einbeziehen. Zum Auftakt dieses landesweiten Beteiligungsprozesses unter dem Titel &#x201e;Gut leben im Alter &#x2013; den demografischen Wandel gemeinsam gestalten&#x201c; fand heute in Mainz das erste von insgesamt sieben Regionalforen im Land statt, zu dem die Ministerin die Kommunen, junge und alte Menschen, Kirchen, Wirtschaft und Politik, Vereine, Verbände, Fachdienste, Beratungsstellen und Organisationen eingeladen hatte. Ziel ist es, gemeinsam einen Landesaktionsplan &#x201e;Gut leben im Alter&#x201c; zu erarbeiten, der Handlungsempfehlungen für ein gutes Leben im Alter gibt und positive Beispiele vor Ort aufzeigt.
</description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Was brauchen wir und was können wir tun, damit die Menschen in Rheinland-Pfalz auch im Alter gut und gerne in unserem Land leben.&#x201c;  Diese Frage will Sozialministerin Malu Dreyer mit den Menschen in Rheinland-Pfalz gemeinsam diskutieren und möglichst viele bei diesem wichtigen Thema einbeziehen. Zum Auftakt dieses landesweiten Beteiligungsprozesses unter dem Titel &#x201e;Gut leben im Alter &#x2013; den demografischen Wandel gemeinsam gestalten&#x201c; fand heute in Mainz das erste von insgesamt sieben Regionalforen im Land statt, zu dem die Ministerin die Kommunen, junge und alte Menschen, Kirchen, Wirtschaft und Politik, Vereine, Verbände, Fachdienste, Beratungsstellen und Organisationen eingeladen hatte. Ziel ist es, gemeinsam einen Landesaktionsplan &#x201e;Gut leben im Alter&#x201c; zu erarbeiten, der Handlungsempfehlungen für ein gutes Leben im Alter gibt und positive Beispiele vor Ort aufzeigt.
 &#x201e;Die Menschen in Rheinland-Pfalz leben heute deutlich länger als früher; in einigen Jahren wird ein Drittel der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz 60 Jahre und älter sein&#x201c;, sagte Dreyer. Dabei seien viele dieser Männer und Frauen fit und gesund und bereit, ihre Erfahrungen und ihr Wissen in die Gesellschaft einzubringen. Andere&nbsp; seien auf die Unterstützung von Familie, Freunden und Nachbarn, Ehrenamtlichen oder Fachkräften angewiesen. &#x201e;Hier sehe ich große Chancen, aber auch Herausforderungen für Politik und Gesellschaft, denn die demographische Entwicklung kann nur gemeinsam gemeistert und aktiv gestaltet werden&#x201c;, betonte Dreyer.<br /><br />Dreyer hob hervor, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung diesen demografischen Veränderungen und ihren Wirkungen seit vielen Jahren mit unterschiedlichsten Maßnahmen aller Ressorts begegnet. So habe die Landesregierung im November 2010 auf dem rheinland-pfälzischen Seniorenkongress den Aktionsplan &#x201e;Gut leben im Alter&#x201c; mit vielen guten Ansätzen und Konzepten für eine zukunftsweisende Seniorenpolitik &#x2013; beispielsweise aus den Bereichen Wohnen im Alter, medizinische-pflegerische Versorgung, Solidarität der Generationen oder Teilhabe älterer Menschen &#x2013; vorgestellt, um diesen zu einem Landesaktionsplan weiterzuentwickeln.<br /><br />Doch vieles von dem, was die Menschen für ein gutes Leben im Alter brauchen, müsse vor Ort entstehen. &#x201e;Wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Leben im Alter werden in den Kommunen geschaffen. Gleichzeitig kennen die Beteiligten und Betroffenen vor Ort ihre jeweilige Situation und ihre spezifischen Bedürfnisse am besten. Beim jetzt startenden Beteiligungsprozess sollen daher die Kommunen eine zentrale Rolle spielen, um die Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger einzubringen. Sie werden dabei von der Servicestelle &#x201a;Gut Leben im Alter&#x2018; bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) beraten, begleitet und unterstützt&#x201c;, unterstrich die Sozialministerin. <br /><br />Zum Vorgehen auf dem Weg zum Landesaktionsplan sagte Dreyer, dass zunächst sieben Regionalforen durchgeführt werden. Die Regionalforen werden ergänzt durch kommunale Beteiligungsworkshops, die ab Sommer 2012 in allen Regionen des Landes veranstaltet werden. Beteiligt werden, neben den Bürgerinnen und Bürgern, unter anderem Seniorenbeiräte, Jugendvertreter, Vertreter von Migrantinnen und Migranten, Wirtschaft und Wohnungswirtschaft, Freie Wohlfahrtspflege, Pflegeeinrichtungen und Vereine. Gemeinsam sollen zentrale Fragen diskutiert werden, wie: Was brauchen wir in unserer Kommune für ein gutes Leben im Alter? Was haben wir schon? Was können wir selbst auf die Beine stellen? Wo brauchen wir andere Unterstützung, andere Rahmenbedingungen? &#x201e;Die Workshops sollen abschließend von der Servicestelle und den Kommunen ausgewertet werden, so dass die Ergebnisse in den Landesaktionsplan einfließen können und somit nachhaltig zu einem guten Leben im Alter in unseren Städten und Dörfern beitragen&#x201c;, sagte Dreyer. Ziel ist, den Landesaktionsplan 2014 vorzustellen.<br /><br /><strong>Regionale Auftaktveranstaltungen Servicestelle &#x201e;Gut leben im Alter&#x201c;<br /></strong><br />08.02.2012, 14.00 Uhr&nbsp;&nbsp;Mainz<br />27.02.2012, 14.30 Uhr&nbsp;&nbsp;Simmern<br />05.03.2012, 10.00 Uhr&nbsp;&nbsp;Trier<br />28.03.2012, 14.30 Uhr&nbsp;&nbsp;Kaiserslautern<br />18.04.2012, 14.00 Uhr&nbsp;&nbsp;Ludwigshafen<br />14.05.2012, 10.00 Uhr&nbsp;&nbsp;Daun<br />06.06.2012, 14.30 Uhr&nbsp;&nbsp;Koblenz]]></content:encoded>
            <category>Soziales</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:35:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Dreyer: Land ermöglicht Impfungen auch für nichtversicherte Kinder</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/dreyer-land-ermoeglicht-impfungen-auch-fuer-nichtversicherte-kinder-1/</link>
            <description>Gesundheitsministerin Malu Dreyer will, dass allen Kindern in Rheinland-Pfalz der Zugang zu Impfungen eröffnet wird. Sie hat daher entschieden, dass in den Fällen, in denen noch kein Krankenversicherungsschutz besteht, die Impfkosten aus Landesmitteln getragen werden. Die Ministerin rechnet mit Kosten von bis zu 30.000 Euro pro Jahr.
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            <content:encoded><![CDATA[Gesundheitsministerin Malu Dreyer will, dass allen Kindern in Rheinland-Pfalz der Zugang zu Impfungen eröffnet wird. Sie hat daher entschieden, dass in den Fällen, in denen noch kein Krankenversicherungsschutz besteht, die Impfkosten aus Landesmitteln getragen werden. Die Ministerin rechnet mit Kosten von bis zu 30.000 Euro pro Jahr.
 Nach den Erfahrungen aus den Früherkennungsuntersuchungen sei übers ganze Jahr verteilt mit 80 bis 100 Fällen pro Jahr zu rechnen, in denen Kinder ohne Versicherungsschutz auffallen, sagte die Ministerin. Ihr Ziel sei es, dass diese Kinder dennoch einen vollständigen und altersgerechten Impfschutz erhalten können. Nicht in allen Fällen gelinge es, dass sich die Betroffenen zukünftig krankenversichern, teils aus finanziellen Gründen teils aufgrund ihres Aufenthaltsstatus. Seit den EU-Ost-Erweiterungen halten sich viele Menschen in Deutschland auf, die keinen Anspruch auf Krankenhilfe haben.&nbsp;<br /><br />&#x201e;Mit dieser Maßnahme können alle Kinder vollständig und vor allem altersgerecht geimpft und so vor vermeidbaren Infektionskrankheiten geschützt werden. Gleichzeitig trägt sie aber auch dazu bei, die Weiterverbreitung dieser Krankheiten zu verhindern und schützt damit auch die Gemeinschaft&#x201c;, sagte die Ministerin.<br /><br />Kinder, die zu Früherkennungsuntersuchungen eingeladen werden, sollen vom jeweiligen Kinderarzt, der jeweiligen Kinderärztin geimpft werden. Das Ministerium werde in Kürze die erforderlichen Vereinbarungen dazu mit den Kinderärzten treffen. Darüber hinaus strebe das Ministerium an, in Mainz eine von den Früherkennungsuntersuchungen unabhängige zentrale Impfstelle für diese Kinder einzurichten.]]></content:encoded>
            <category>Gesundheit</category>
			
            
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:53:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
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            <title>Dreyer: Rahmenbedingungen für ein Älterwerden in Würde schaffen</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/dreyer-rahmenbedingungen-fuer-ein-aelterwerden-in-wuerde-schaffen-1/</link>
            <description>Gesundheitsministerin Malu Dreyer eröffnete heute in Mainz den zweiten rheinland-pfälzischen Geriatrietag, in dessen Mittelpunkt eine Medizin für ein Älterwerden in Würde stand. &#x201e;Geriatrie ist ein Thema, das weit über die medizinische Bedeutung hinausgeht. Das Hauptziel ist, älteren Menschen einen bestmöglichen Gesundheitszustand zu verschaffen und damit zur Verbesserung ihrer Lebensqualität und Selbstbestimmung beizutragen&#x201c;, sagte Dreyer. So wurden auf dem diesjährigen Geriatrietag gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern neue Konzepte und Strategien diskutiert, die wichtige Impulse für Rheinland-Pfalz versprechen. Veranstalter waren das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium und der Landesverband Geriatrie Rheinland-Pfalz.

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            <content:encoded><![CDATA[Gesundheitsministerin Malu Dreyer eröffnete heute in Mainz den zweiten rheinland-pfälzischen Geriatrietag, in dessen Mittelpunkt eine Medizin für ein Älterwerden in Würde stand. &#x201e;Geriatrie ist ein Thema, das weit über die medizinische Bedeutung hinausgeht. Das Hauptziel ist, älteren Menschen einen bestmöglichen Gesundheitszustand zu verschaffen und damit zur Verbesserung ihrer Lebensqualität und Selbstbestimmung beizutragen&#x201c;, sagte Dreyer. So wurden auf dem diesjährigen Geriatrietag gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern neue Konzepte und Strategien diskutiert, die wichtige Impulse für Rheinland-Pfalz versprechen. Veranstalter waren das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium und der Landesverband Geriatrie Rheinland-Pfalz.

 &#x201e;Der Anteil älterer und hochbetagter Menschen wird zunehmen&#x201c;, sagte Dreyer. Deshalb sei es besonders wichtig, älteren Menschen eine individuelle medizinische Versorgung und Therapie zukommen zu lassen, damit sie auch im Alter so lange wie möglich selbstbestimmt leben können. Dazu sei es notwendig, den individuellen Versorgungsbedarf zu erkennen und gemeinsam die ambulanten, stationären, akutgeriatrischen und rehabilitativen Versorgungsstrukturen im Land bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. 
&#x201e;So ist es ein erklärtes Ziel der Landesregierung, zukunftsweisend die ambulante und stationäre Akutbehandlung und Rehabilitation zu stärken&#x201c;, so die Ministerin. Das Geriatrie-Konzept sieht die Ausweisung von geriatrischen Hauptfachabteilungen in den fünf Oberzentren in Rheinland-Pfalz in Mainz, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Trier und Koblenz vor. Darüber hinaus soll der Bedarf in der Fläche durch Allgemeinkrankenhäuser mit einem geriatrischen Schwerpunkt gedeckt werden, der überwiegend der Inneren Medizin zugeordnet wird. Es gibt 15 Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz mit einer ausgewiesenen Geriatrie. Damit ist das Geriatrie-Konzept für den Krankenhausbereich weitgehend umgesetzt.
Die Akutversorgung für geriatrische Patientinnen und Patienten wird ergänzt durch die Rehabilitation, die in Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren bereits auf einem hohen Niveau etabliert ist. Die bestehenden Einrichtungen für geriatrische Rehabilitation an den Standorten in Bad Münster am Stein, Baumholder, Burgbrohl, Nassau, Grünstadt und Trier bleiben erhalten. 
Dreyer sagte, grundsätzlich müsse eine nahtlose und interdisziplinäre Behandlungskette geleistet werden. Dabei müssten die Grundsätze ambulant vor stationär und Reha vor Pflege noch stärker beachtet werden. &#x201e;Gerade alten Patientinnen und Patienten muss nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus ein fließender Übergang in eine geriatrische Reha-Einrichtung angeboten werden. Auch müssen Pflegeeinrichtungen und Pflegeberatungsstellen frühzeitig eingebunden werden. Nur so ist eine Rückkehr in ein selbstständiges Leben möglich&#x201c;, sagte Malu Dreyer. Eine überragende Bedeutung komme hier auch den Hausärztinnen und Hausärzten sowie den hausärztlich tätigen Internistinnen und Internisten zu, da der überwiegende Teil der geriatrischen Patientinnen und Patienten ambulant versorgt wird. &#x201e;Der Vermittlung geriatrischen Fachwissens sollte daher in der Aus-, Fort-, und Weiterbildung mehr Gewicht gegeben werden.&#x201c;]]></content:encoded>
            <category>Gesundheit</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:23:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Behindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg arbeiten verstärkt zusammen</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/february/article/behindertenbeauftragte-von-rheinland-pfalz-und-baden-wuerttemberg-arbeiten-verstaerkt-zusammen/</link>
            <description>Während eines Treffens der Landesbehindertenbeauftragten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben diese für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die beiden Bundesländer hätten viel gemeinsam und könnten in der Behindertenpolitik viele Anstöße für Verbesserungen für die Situation von Menschen mit Behinderungen geben, erklärten Gerd Weimer aus Baden-Württemberg und Ottmar Miles-Paul aus Rheinland-Pfalz nach ihrem Treffen im rheinland-pfälzischen Sozialministerium in Mainz. 

</description>
            <content:encoded><![CDATA[Während eines Treffens der Landesbehindertenbeauftragten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben diese für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die beiden Bundesländer hätten viel gemeinsam und könnten in der Behindertenpolitik viele Anstöße für Verbesserungen für die Situation von Menschen mit Behinderungen geben, erklärten Gerd Weimer aus Baden-Württemberg und Ottmar Miles-Paul aus Rheinland-Pfalz nach ihrem Treffen im rheinland-pfälzischen Sozialministerium in Mainz. 

 &#x201e;Ich bin gerne zu einem ersten Austausch nach Rheinland-Pfalz gekommen, weil hier in Sachen Selbstbestimmung, Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den letzten Jahren bereits viel auf den Weg gebracht wurde. Dabei ist für mich besonders interessant, dass es hier schon über 5.000 Menschen gibt, die ihre Hilfen durch das Persönliche Budget weitgehend selbstbestimmt organisieren. Zudem hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet&#x201c;, erklärte Gerd Weimer. 
&#x201e;Ich freue mich über den begonnenen Austausch, denn gemeinsam können die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auch auf Bundesebene wichtige Impulse geben. Sei es die anstehende Reform der Eingliederungshilfe mit dem Ziel, dass sich die Hilfen verstärkt am Bedarf des behinderten Menschen statt an den Einrichtungen orientieren, oder die Verankerung der Barrierefreiheit in der geplanten Liberalisierung des Fernbusverkehrs, die von CDU/CSU und FDP bisher im Bundestag noch abgelehnt wird, die beiden Bundesländer spielen hier im Bundesrat eine wichtige Rolle. Zudem freue ich mich auf den Gegenbesuch in Baden-Württemberg um mehr darüber zu lernen, wie dort die Inklusion behinderter Menschen beispielsweise in der Wirtschaft besser vorangetrieben werden kann&#x201c;, erklärte Ottmar Miles-Paul. 
Die beiden Beauftragten vereinbarten neben dem halbjährlichen Zusammentreffen bei der Tagung der Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes einen Gegenbesuch des rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten in Baden-Württem-berg mit einem gemeinsamen Besuch eines Wirtschaftsunternehmens.]]></content:encoded>
            <category>Menschen mit Behinderungen</category>
			<category>Landesbehindertenbeauftragter</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:58:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Beck/Dreyer: Pflegeberufe bieten Chancen auch für Arbeitslose</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/january/article/beckdreyer-pflegeberufe-bieten-chancen-auch-fuer-arbeitslose-1/</link>
            <description>&#x201e;Typisch für die Jahreszeit ist die Arbeitslosigkeit auch in Rheinland-Pfalz im Januar gestiegen&#x201c;, wie Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz erklärten. Die Zahl der arbeitslosen Menschen stieg um rund 13.400 auf 117.828. Sie lag damit aber um 10.345 niedriger als im Januar 2011. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,6 Prozent. Im Januar 2011 lag sie bei 6,1 Prozent. &#x201e;Rheinland-Pfalz hat damit nach wie vor die drittniedrigste Arbeitslosenquote im Ländervergleich&#x201c;, unterstrichen Beck und Dreyer. Beispielsweise in den Gesundheits- und Pflegeberufen sehen Beck und Dreyer gute Chancen für Arbeitslose, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. &#x201e;Mit dem demografischen Wandel geht eine wachsende Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen einher. Dadurch steigt auch der Bedarf an professionellen Pflegekräften&#x201c;, so die beiden Politiker.
</description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Typisch für die Jahreszeit ist die Arbeitslosigkeit auch in Rheinland-Pfalz im Januar gestiegen&#x201c;, wie Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz erklärten. Die Zahl der arbeitslosen Menschen stieg um rund 13.400 auf 117.828. Sie lag damit aber um 10.345 niedriger als im Januar 2011. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,6 Prozent. Im Januar 2011 lag sie bei 6,1 Prozent. &#x201e;Rheinland-Pfalz hat damit nach wie vor die drittniedrigste Arbeitslosenquote im Ländervergleich&#x201c;, unterstrichen Beck und Dreyer. Beispielsweise in den Gesundheits- und Pflegeberufen sehen Beck und Dreyer gute Chancen für Arbeitslose, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. &#x201e;Mit dem demografischen Wandel geht eine wachsende Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen einher. Dadurch steigt auch der Bedarf an professionellen Pflegekräften&#x201c;, so die beiden Politiker.
 Die Landesregierung unternehme seit Jahren große Anstrengungen, um den Fachkräftebedarf in den Gesundheitsfachberufen auch in Zukunft zu decken. Ziel sei es nun, vor allem junge Menschen, aber auch Menschen mit einer ursprünglich anderen oder einer bislang unzureichenden Qualifikation für einen Beruf in der Pflege zu interessieren und zu qualifizieren. So richteten sich einige von der Landesregierung initiierte arbeitsmarktpolitische Projekte speziell an langzeitarbeitslose Menschen. In elf Projekten werden rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr durch Betreuung und Qualifizierung auf eine einjährige staatlich anerkannte Ausbildung zur Altenpflegehelferin oder zum Altenpflegehelfer vorbereitet. Damit wird ihnen gleichzeitig die Möglichkeit eines Einstiegs in die dreijährige Fachkraftausbildung in der Altenpflege eröffnet. Zusätzlich wird ein weiteres Projekt umgesetzt, das die betriebliche Nachqualifizierung von an- und ungelernt in der Altenpflege tätigen Menschen zur Altenpflegefachkraft zum Ziel hat. Die Landesregierung fördert diese Projekte aus Landesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro. &#x201e;Wir werden versuchen, mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Laufe des Jahres noch weitere Projekte im Bereich der Alten- und Krankenpflege auf den Weg zu bringen&#x201c;, sagten Beck und Dreyer.<br /><br />Vor diesem Hintergrund kritisierten Beck und Dreyer erneut den Vorschlag der EU-Kommission, zukünftig nur Kandidatinnen und Kandidaten für Ausbildungsgänge der Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, Hebammen und Entbindungspfleger zuzulassen, die eine allgemeine Schulausbildung von mindestens zwölf Jahren absolviert haben. &#x201e;Diesen Schritt im Richtlinienvorschlag der Kommission halten wir nicht für notwendig, um den gestiegenen beruflichen Anforderungen für diese Berufsgruppen gerecht zu werden. Vielmehr würde damit der Fachkräftemangel noch verschärft&#x201c;, so Beck und Dreyer.]]></content:encoded>
            <category>Arbeit</category>
			
            
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:06:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Dreyer: Landespsychotherapeutenkammer wichtige Partnerin im Land</title>
            <link>http://msagd.rlp.de/presse/einzelansicht/archive/2012/january/article/dreyer-landespsychotherapeutenkammer-wichtige-partnerin-im-land-1/</link>
            <description>Zum zehnjährigen Bestehen der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz hob Gesundheitsministerin Malu Dreyer die große Bedeutung der Kammer für das Land hervor. &#x201e;Die Landespsychotherapeutenkammer ist in allen Gremien des Landes vertreten, die sich mit der Verbesserung der Versorgungssituation psychisch kranker Menschen beschäftigen: im Landespsychiatriebeirat und dessen ständigem Arbeitskreis und nunmehr auch im Krankenhausplanungsausschuss als stimmberechtigtes Mitglied&#x201c;, sagte Dreyer auf der Jubiläumsveranstaltung heute in Mainz. In all diesen Gremien zeichne sich die Kammer durch hohe Fachlichkeit und konstruktive Zusammenarbeit aus und sei eine geschätzte Partnerin.
</description>
            <content:encoded><![CDATA[Zum zehnjährigen Bestehen der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz hob Gesundheitsministerin Malu Dreyer die große Bedeutung der Kammer für das Land hervor. &#x201e;Die Landespsychotherapeutenkammer ist in allen Gremien des Landes vertreten, die sich mit der Verbesserung der Versorgungssituation psychisch kranker Menschen beschäftigen: im Landespsychiatriebeirat und dessen ständigem Arbeitskreis und nunmehr auch im Krankenhausplanungsausschuss als stimmberechtigtes Mitglied&#x201c;, sagte Dreyer auf der Jubiläumsveranstaltung heute in Mainz. In all diesen Gremien zeichne sich die Kammer durch hohe Fachlichkeit und konstruktive Zusammenarbeit aus und sei eine geschätzte Partnerin.
 Dreyer sagte, heute sei die Landespsychotherapeutenkammer die berufsständische Vertretung von rund 1.400 psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten und Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten, die in&nbsp; Rheinland-Pfalz arbeiten. &#x201e;Für die Behörden und besonders für mein Ministerium ist die Kammer eine sehr wichtige Partnerin und Beraterin, besonders im Hinblick auf die Sicherstellung einer flächendeckenden und bedarfsgerechten psychotherapeutischen Versorgung im Land&#x201c;, sagte die Ministerin. Auch wenn nach der derzeitigen Bedarfsplanung fast alle Planungsbereiche aktuell als überversorgt gelten, so gebe es in der Praxis deutliche Hinweise auf Versorgungsengpässe bei der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung, die zum Teil zu längeren Wartezeiten führen. <br /><br />Die bundesweit &#x2013; wie auch in Rheinland-Pfalz &#x2013; zu beobachtenden Wartezeiten für gesetzlich Krankenversicherte vor der Aufnahme einer psychotherapeutischen Behandlung seien, neben dem steigenden Behandlungsbedarf, auch darauf zurückzuführen, dass es zu wenig Niederlassungsmöglichkeiten für Psychotherapeuten im gesetzlichen Krankenversicherungssystem gebe, sagte Dreyer. Auch würden viele Psychotherapeuten ihren Versorgungsauftrag nicht in vollem Umfang erfüllen, angerechnet würde aber in solch einem Fall nicht ein halber, sondern ein voller Sitz.<br /><br />&#x201e;Das Land bemüht sich bereits seit Jahren um eine Änderung der auf Bundesebene festgelegten Vorgaben für die Bedarfsberechnung, die auf vollkommen veralteten Zahlen beruht&#x201c;, so Malu Dreyer. Aus diesem Grund habe das Land Rheinland-Pfalz zwei Anträge in die Beratungen der jüngsten Gesundheitsreform zum Versorgungsstrukturgesetz in den Bundesrat eingebracht, die dazu beigetragen hätten, die psychotherapeutische Versorgung bundesweit zu verbessern. Doch während sich die Länder im Bundesrat für entsprechende Veränderungen ausgesprochen hätten, wären Bundesregierung und die Bundestagsmehrheit den Vorschlägen nicht gefolgt und hätten das Problem damit erneut vertagt.<br /><br />Im Rahmen des Festaktes dankte die Gesundheitsministerin der Kammer auch für die engagierte Unterstützung ihrer Initiative &#x201e;Bündnisse gegen Depression&#x201c;. &#x201e;Dass die Initiative im Land so erfolgreich ist und mittlerweile in der Mehrheit der Regionen Bündnisse gegründet wurden, ist auch dieser Unterstützung zu verdanken&#x201c;, so Dreyer. &#x201e;Ich freue mich auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit mit der Landespsychotherapeutenkammer. Die gemeinsamen Themen werden uns nicht ausgehen&#x201c;, ist sich Dreyer sicher und nannte als eine weitere zukünftige Herausforderung die psychotherapeutische Versorgung von Migrantinnen und Migranten in Rheinland-Pfalz.]]></content:encoded>
            <category>Gesundheit</category>
			
            
            <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:23:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
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