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Panoramabild Soziales - viele ineinandergreifende Hände
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Individuelle Teilhabeplanung

Selbstbestimmung wird möglich, wenn ein Mensch sich - vielleicht auch mit Unterstützung anderer - Ziele setzen kann, die er für sich erreichen möchte. Um Ziele erreichen zu können, ist es wichtig, die Ausgangssituation zu kennen und die Hindernisse zu beschreiben, die im Weg stehen, um die gewünschten Ziele zu erreichen. In einer solchen Teilhabeplanung gilt es dann, die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten, aber auch die Handicaps und Beeinträchtigungen genauer zu analysieren. Im Folgenden können dann erste Teilziele beschrieben und notwendige Unterstützungsleistungen formuliert werden.

Ziel der rheinland-pfälzischen Behindertenpolitik ist es, mit jedem behinderten Menschen in einem durchschaubaren und nachprüfbaren Verfahren, die individuell notwendigen Hilfen zu planen und die Erbringung dieser Leistungen von verschiedenen Leistungserbringern auch zu koordinieren, damit die gemeinsam vereinbarten Ziele zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch erreicht werden können.

Um diese Teilhabeplanung für alle transparent und überschaubar zu machen, wurde gemeinsam von Land, Kommunen und der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege als Vertretung der Leistungserbringer sowie unter enger Mitwirkung der privaten Dienste und Einrichtungen ein Instrument zur Individuellen Teilhabeplanung entwickelt. Dieses Instrument, der Individuelle Teilhabeplan (THP) ist kein Fragebogen, der abgearbeitet werden soll, sondern der Individuelle Teilhabeplan mit seinen Formularen ist als Dokumentationsinstrument gedacht, der den Teilhabeplanprozess begleiten und somit gestalten soll.