Bis zu 5.000 Euro für Projekte zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut – Ministerin: „Förderung für ganz konkrete Hilfe“

Als weiteren Baustein zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut hat das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie ein spezielles Förderprogramm aufgelegt.

„Vereine, ehrenamtliche Initiativen und kommunale Behörden können dabei bis zu 5.000 Euro je Projekt beantragen“, erläuterte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Mit Hilfe des Programms werden vor Ort ganz konkrete und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von armutsgefährdeten Kindern und Jugendlichen umgesetzt.“ 

Das Programm dient dazu, landesweit möglichst niedrigschwellige Maßnahmen, die sich konkret an örtlichen Gegebenheiten orientieren, zu unterstützen und zu ihrer Verbreitung beizutragen. Gefördert werden Projekte, die durch Unterstützungsangebote für sozial und finanziell benachteiligte Kinder und Jugendliche zur Umsetzung folgender Ziele beitragen: Förderung sozialer (Alltags-)Kompetenzen, Verbesserung der Bildungsgerechtigkeit, Stärkung der Resilienz und soziale Integration. Im Vordergrund stehen Angebote in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Kultur, die Themen wie Politik, Umwelt, Bewegungsförderung, Ernährung, Musik oder Theater zum Gegenstand haben oder Alltagswissen vermitteln. Auch die Durchführung von Ausflügen, zum Beispiel in Museen, Zoos oder in die Natur, kann projektbegleitend erfolgen. Es ist geplant, dass die Anträge auf Förderung zweimal im Jahr jeweils bis zum 30. Juni und 31. Dezember an die Mailadresse R641(at)msagd.rlp.de eingereicht werden können.