Ende der Quarantäne in Germersheim

Mit großer Freude, Erleichterung und Sehnsucht können die Rückkehrerinnen und Rückkehrer, die 14 Tage in der Quarantäne in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim verbrachten, nach Hause oder zum vorgesehenen Zielort aufbrechen. Nachdem allen vom Gesundheitsamt des Kreises Germersheim bescheinigt wurde, dass bei ihnen zu keinem Zeitpunkt das neue Coronavirus nachweisbar war, wird der zuständige Amtsarzt Dr. Christian Jestrabek nun die Quarantäne aufheben.

Dann erfolgt die Abreise aller Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Bussen zu Verkehrsknotenpunkten in Süddeutschland oder mit dem PKW durch Angehörige zu ihrem Heimatort. Die Abreise wird von der Bundeswehr abgeschirmt und mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes organisiert und begleitet.


„Ich bin froh, dass alle Rückkehrerinnen und Rückkehrer sowie Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, die sich ebenfalls seit zwei Wochen in der Quarantäne befanden, alles gut überstanden haben. Ich freue mich sehr, dass die Quarantäne aufgehoben werden kann und alle gesund nach Hause reisen können. Ich wünsche ihnen weiterhin alles Gute. Mein großer Dank gilt allen, die an vielen unterschiedlichen Stellen dazu beigetragen haben, dass die Quarantäne gut organisiert war und positiv verlaufen konnte, für ihr außergewöhnliches Engagement“, sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.


„Ich freue mich, die Beteiligten in nächster Zeit anlässlich eines Empfangs kennenzulernen und ihnen meinen Dank auch persönlich aussprechen zu können. Ich bin gespannt auf den Austausch über die gemachten Erfahrungen“, so die Ministerin. Der Empfang erfolge auf gemeinsame Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ihr.


Der Landrat des Landkreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel ergänzte: „Wir haben schon viele Herausforderungen hier in Germersheim gemeistert. Besonders hervorzuheben war in dieser Situation die gute Kooperation von Bundeswehr, Deutschem Roten Kreuz, dem Gesundheitsamt Germersheim und der hiesigen Polizei. Ich danke allen für diese herausragende Leistung.“