Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Alltagsmasken

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 5.873 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 149 Todesfälle.

Landkreis

Bisher bekannt

Todesfälle

Neuerkrankte* letzte 14 Tage pro 100.000

Ahrweiler

112

1

1

Altenkirchen

140

8

13

Alzey-Worms

191

3

28

Bad Dürkheim

316

9

20

Bad Kreuznach

186

2

13

Bernkastel-Wittlich

128

2

4

Birkenfeld

80

0

6

Bitburg-Prüm

167

3

16

Cochem-Zell

126

1

2

Donnersbergkreis

114

3

12

Germersheim

134

3

11

Kaiserslautern

97

0

2

Kusel

86

1

4

Mainz-Bingen

376

11

22

Mayen-Koblenz

339

10

6

Neuwied

215

4

2

Rhein-Hunsrück

159

3

11

Rhein-Lahn-Kreis

151

4

7

Rhein-Pfalz-Kreis

202

3

8

Südliche Weinstr.

144

2

6

Südwestpfalz

104

3

2

Trier-Saarburg

173

4

13

Vulkaneifel

109

2

12

Westerwaldkreis

325

20

8

Stadt

 

 

 

Frankenthal

39

2

8

Kaiserslautern

110

3

7

Koblenz

249

15

18

Landau i.d.Pfalz

54

1

6

Ludwigshafen

263

2

13

Mainz

494

15

35

Neustadt Weinst.

92

1

8

Pirmasens

30

0

2

Speyer

65

0

24

Trier

95

1

2

Worms

173

7

25

Zweibrücken

35

0

3

Stand: 10.00 Uhr

Alltagsmasken

„Wir alle können durch das Tragen einer einfachen Alltagsmaske dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht weiterverbreitet, denn der gängigste Übertragungsweg der Corona-Viren ist die Tröpfchen-Infektion. Dabei werden die Viren von infizierten Menschen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet“, betonte Gesundheits­ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der morgigen Einführung der Maskenpflicht für den Öffentlichen Personennahverkehr und das Einkaufen. Eine Alltagsmaske könne aus Stoff oder anderen leicht verfügbaren Materialien bestehen, die luftdurchlässig sind und einen Sauerstoffaustausch ermöglichen. Auch das Tragen von Tüchern und Schals zur Abdeckung des Mund-Nasenbereichs sei erlaubt. Ausnahmen von der Maskenpflicht bestehen für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und für Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

„Gerade jetzt, da es erste Lockerungen zu den Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus gibt, ist es umso wichtiger, dass neben dem Tragen von Alltagsmasken auch Abstand halten und Hygienemaßnahmen weiter eingehalten werden müssen. Dabei kommt es auf jeden von uns an. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr weiter zu reduzieren – getreu dem Motto ‚Ich schütze Dich, Du schützt mich‘“, so die Ministerin weiter.

Alltagsmasken gibt es in vielen Varianten, viele sind kreativ gestaltet – mit fröhlichen Mustern oder in knalligen Farben. Sie sind in vielen Geschäften und Schneidereien erhältlich. Zudem sind in Rheinland-Pfalz unzählige Initiativen entstanden, die selbst oder für andere nähen oder in die Produktion eingestiegen sind. Die Handwerkskammer Rheinhessen bietet auf dem Internetportal https://www.hwk.de/Handwerk-hilft/ eine Übersicht über Bezugsquellen. Hier können professionelle Schneiderinnen und Schneider, aber auch Hobbynäherinnen und -näher ihre Produkte anbieten.

Für alle, die selbst Nähen möchten, gibt es auf www.corona.rlp.de eine Anleitung.