Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Bundesratsinitiative zur Sicherung der Arzneimittelversorgung

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 101 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle.

Landkreis (bisher bekannt)

Ahrweiler    2
Altenkirchen    0
Alzey-Worms2
Bad Dürkheim7
Bad Kreuznach0
Bernkastel-Wittlich3
Birkenfeld    0
Bitburg-Prüm4
Cochem-Zell2
Donnersbergkreis    2
Germersheim    2
Kaiserslautern    2
Kusel    1
Mainz-Bingen10
Mayen-Koblenz7
Neuwied    8
Rhein-Hunsrück6
Rhein-Lahn-Kreis5
Rhein-Pfalz-Kreis1
Südliche Weinstr.1
Südwestpfalz    0
Trier-Saarburg0
Vulkaneifel    3
Westerwaldkreis    2

Stadt (bisher bekannt)

Frankenthal    1
Kaiserslautern    6
Koblenz    8
Landau i.d.Pfalz0
Ludwigshafen    1
Mainz    11
Neustadt Weinst.1
Pirmasens    0
Speyer0
Trier3
Worms0
Zweibrücken0

Stand: 11:00 Uhr

Die Betroffenen zeigen unterschiedliche Symptome, aktuell ist keiner schwerwiegend erkrankt. 

Um eine einheitliche Berichterstattung zu gewährleisten, geben wir ausschließlich in der Meldesoftware des RKI übermittelte laborbestätigte Fälle bekannt. Diese entsprechen den von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut gemeldeten laborbestätigten Fälle einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese Überführung des epidemiologischen Berichtswesens auf Daten der Meldesoftware entspricht den Vorgaben des Robert Koch-Instituts. 

Bundesratsinitiative zur Sicherung der Arzneimittelversorgung

Der Bundesrat hat heute auf Antrag der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen die Bundesregierung aufgefordert, den Ursachen für die anhaltend wiederkehrenden Engpässe bei versorgungsrelevanten Arzneimitteln auf den Grund zu gehen und entsprechend passende Gegenstrategien zu entwickeln. Darüber hinaus bittet der Bundesrat die Bundesregierung zu prüfen, ob auch im Medizinproduktebereich und im Bereich des Arbeitsschutzes Maßnahmen zur Vermeidung von möglichen künftigen Lieferengpässen wie im Arzneimittelbereich zu treffen sind.

Aufgrund der anhaltend wiederkehrenden Lieferengpässe hatten die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz bereits im Februar, vor Beginn der Coronavirus-Verbreitung in Deutschland, diese Initiative in den Bundesrat eingebracht. 

„In der aktuellen Krisensituation zeigt sich, wie wichtig unser Vorstoß war“, betonte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin, Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Sie halte es für unumgänglich, die Einrichtung von europäischen Produktionsstandorten zu unterstützen. Die Landesregierung macht sich für eine nahe Arzneimittelversorgung aus dem europäischen Umland stark, um bei Verknappungen durch kurze Liefer- und Produktionswege schneller reagieren zu können. Auch die Einhaltung von entsprechenden Qualitätsstandards auf europäischer Ebene würde einige Probleme der Vergangenheit, wie zum Beispiel die Verunreinigung von Medikamenten, eliminieren.

„Es zeigt sich in der derzeitigen Lage sehr deutlich, wie wichtig ein verlässliches Liefer- und Versorgungssystem für die Patientinnen und Patienten im Land ist. Mit der heutigen Entschließung des Bundesrates ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan“ so Bätzing-Lichtenthäler.

Auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums finden Sie weitere Informationen, Hygienetipps sowie eine umfangreiche Linksammlung zu weiteren Informationsquellen.

Die Hotline für Bürgerinnen und Bürger zu Fragen zum Coronavirus ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800 575 81 00 (Montag – Freitag 8 bis 18 Uhr; Samstag – Sonntag 10 bis 15 Uhr).