Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Insgesamt 10 Fälle in Rheinland-Pfalz – Informationen in Leichter Sprache

Die Bundesregierung hat zugesagt, über ihre Beschaffungsämter sehr zeitnah weitere Schutzausrüstung für die Ärztinnen und Ärzte zu organisieren. Für die kurzfristige Ausstattung der Hausärztinnen und Hausärzte hat das Land Rheinland-Pfalz heute zudem eine zweite Tranche mit 80.000 chirurgischen Mund-Nasen-Schutzmasken zur Verfügung gestellt, die über die Kassenärztliche Vereinigung ausgegeben werden.

Hinsichtlich der Ausstattung und der Entlastung der Hausärztinnen und Hausärzte im Land stehen das Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung fortlaufend in engem Austausch. Zurzeit wird ein Hausbesuchsdienst für Patientinnen und Patienten zur Testung von Corona-Verdachtsfällen vorbereitet, die zuvor telefonisch beim Patientenservice 116117 indiziert wurden. Dieser soll voraussichtlich am kommenden Mittwoch starten.

Das Gesundheitsministerium hat eine Information zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus in Leichter Sprache erstellt und darin die zehn wichtigsten Tipps zum Schutz vor Ansteckungen illustriert. Unter anderem finden sich darin bebilderte Handlungsempfehlungen zur Handhygiene und zum Schutz vor Ansteckung. Die Informationen in Leichter Sprache wurden an Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, an Wohlfahrtsverbände, an kommunale Behindertenbeauftragte, Vertreterinnen und Vertreter des Landesteilhabebeirates und von Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen versandt und stehen auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums zur Verfügung.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt zehn bestätigte SARS-CoV-2 Fälle:

Bereits bekannte Fälle:
Landkreis Kaiserslautern: Drei Personen 
Mainz / Landkreis Mainz-Bingen: Eine Person in der Stadt Mainz 
Landkreis Germersheim: Eine Person
Koblenz / Landkreis Mayen-Koblenz: Zwei Personen in der Stadt Koblenz
Landkreis Bad Dürkheim: Eine Person

Neue Fälle: 
Kaiserlautern: Eine Person in der Stadt Kaiserlautern.
Mainz: Eine Person in der Stadt Mainz.

Fast alle Personen haben nur milde Symptome, allen geht es aktuell gut.

Die Gesundheitsämter vor Ort ergreifen die notwendigen infektionshygienischen Maßnahmen (Absonderung, Kontaktpersonennachverfolgung, Laboruntersuchungen etc.) entsprechend der ständig aktualisierten Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Dabei stehen die Gesundheitsämter mit den zuständigen Behörden wie dem Landesuntersuchungsamt und dem Ministerium in einem engen Austausch.