Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Landesregierung stellt Atemschutzmasken für Fieberambulanzen und ärztlichen Fahrdienst

Ab heute stellt die Landesregierung die Darstellung der Fallzahlen um. Alle von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut gemeldeten laborbestätigten Fälle einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, werden nun ohne umfangreiche Hintergrundinformationen zu den Betroffenen veröffentlicht. Zu den entsprechenden Fällen können die zuständigen Gesundheitsämter vor Ort Auskunft geben. 

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 29 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle. Von vier bereits bekannten zusätzlichen Fällen steht eine formale Meldung noch aus.


Die Betroffenen zeigen unterschiedliche Symptome, aktuell ist keiner schwerwiegend erkrankt.

Landkreis (bisher bekannt)

Ahrweiler 0
Altenkirchen   0
Alzey-Worms0
Bad Dürkheim4
Bad Kreuznach1
Bernkastel-Wittlich1
Birkenfeld0
Bitburg-Prüm1
Cochem-Zell0
Donnersbergkreis0
Germersheim1
Kaiserslautern0
Kusel 0
Mainz-Bingen1
Mayen-Koblenz2
Neuwied    2
Rhein-Hunsrück-Kreis1
Rhein-Lahn-Kreis0
Rhein-Pfalz-Kreis1
Südliche Weinstraße1
Südwestpfalz0
Trier-Saarburg0
Vulkaneifel    2
Westerwaldkreis    0

Stadt (bisher bekannt)

Frankenthal0
Kaiserslautern4
Koblenz    6
Landau i.d. Pfalz0
Ludwigshafen    0
Mainz    1
Neustadt Weinst. 0
Pirmasens    0
Speyer    0
Trier    0
Worms    0
Zweibrücken    0


Stand: 11.00 Uhr


Landesregierung stellt Atemschutzmasken für Fieberambulanzen und ärztlichen Fahrdienst

Mit dem Hintergrund der derzeitigen Knappheit von Schutzausrüstung, insbesondere Atemschutzmasken, hat die Landesregierung dem hausärztlichen Bereich über die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz 120.000 Atemschutzmasken in zwei Tranchen zur Verfügung gestellt. Die Fieberambulanzen und der ärztliche Fahrdienst werden zurzeit aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos mit FFP2 Masken ausgestattet.

In Rheinland-Pfalz wurden in den vergangenen Tagen Fieberambulanzen in Ingelheim, Koblenz, Mayen, Neustadt an der Weinstraße, Worms und Trier eingerichtet. Mit Idar-Oberstein, Kaiserslautern und Ludwigshafen befinden sich weitere Standorte in Vorbereitung. Nach vorheriger telefonischer Anmeldung beim Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefonnummer 116 117) fungieren diese bei Bedarf als Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten aus der Umgebung mit Symptomen wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber. Zu nicht mobilen Patientinnen und Patienten kommt ein Hausbesuchsdienst, den die Kassenärztliche Vereinigung ab heute einrichtet und der auch über die Telefonnummer 116117 erreichbar ist. 

Die Hotline für Bürgerinnen und Bürger zu Fragen zum Coronavirus ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800 575 81 00 (Montag – Freitag 8 bis 18 Uhr; Samstag – Sonntag 10 bis 15 Uhr).

Auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums finden Sie weitere Informationen, Hygienetipps sowie eine umfangreiche Linksammlung zu weiteren Informationsquellen.