Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Reproduktionszahl und Qualifizierung Pflegefachkräfte für Intensivversorgung

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.539 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 222 Todesfälle und 5.914 genesene Fälle. 403 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

Landkreis

Bisher bekannt

Todesfälle

Genesen

Gemeldete letzte 7 Tage pro 100.000

Ahrweiler

176

1

135

16

Altenkirchen

162

11

141

5

Alzey-Worms

261

11

220

8

Bad Dürkheim

324

12

304

5

Bad Kreuznach

196

6

184

1

Bernkastel-Wittlich

153

2

128

7

Birkenfeld

88

1

81

5

Bitburg-Prüm

183

4

171

2

Cochem-Zell

128

1

126

2

Donnersbergkreis

133

5

113

8

Germersheim

144

5

134

5

Kaiserslautern

101

0

97

1

Kusel

91

1

87

1

Mainz-Bingen

419

24

365

7

Mayen-Koblenz

340

14

324

0

Neuwied

211

4

206

1

Rhein-Hunsrück

161

6

155

0

Rhein-Lahn-Kreis

158

6

149

0

Rhein-Pfalz-Kreis

230

5

206

9

Südliche Weinstr.

150

3

143

0

Südwestpfalz

106

3

103

0

Trier-Saarburg

195

7

178

1

Vulkaneifel

118

5

107

0

Westerwaldkreis

356

21

309

5

Stadt

 

 

 

 

Frankenthal

42

2

40

0

Kaiserslautern

156

4

116

16

Koblenz

263

18

242

0

Landau i.d.Pfalz

56

2

54

0

Ludwigshafen

303

2

272

8

Mainz

576

25

499

9

Neustadt Weinst.

103

2

100

2

Pirmasens

31

0

30

2

Speyer

84

0

78

4

Trier

101

1

98

1

Worms

204

7

185

5

Zweibrücken

36

1

34

0


Stand: 10.00 Uhr

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner. 

Reproduktionszahl zu Corona-Infektionen
Da für die epidemiologische Einschätzung der Gesamtentwicklung und als Grundlage für Entscheidungen eher der mittelfristige Trend maßgeblich ist, ist das Robert Koch-Institut nun dazu übergegangen, eine "geglättete" Reproduktionszahl herauszugeben, welche weniger die kurzfristigen Schwankungen abbildet.

Die aktuellste Schätzung des Robert Koch-Instituts der 7-Tages-Reproduktionszahl für Rheinland-Pfalz wird mit 0,8 angegeben, die aktuellste Angabe für den Bund beträgt 0,87. Die Reproduktionszahl (kurz: R) beschreibt, wie viele Menschen pro Infiziertem durchschnittlich angesteckt werden.

Diesem aktuellen Schätzwert zufolge bleibt die Zahl der Neuinfektionen auf relativ niedrigem Niveau stabil. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten – ganz nach dem Motto „Ich schütze dich und du schützt mich“.

Ziel der 2.000 zusätzlichen Pflegefachkräfte für die Intensivversorgung erreicht
Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte sich das Gesundheitsministerium als Ziel gesetzt, die Zahl der fortgebildeten Pflegefachpersonen in der Intensivpflege neben den vorhandenen Intensivpflegefachkräften in Rheinland-Pfalz deutlich zu erhöhen.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute unser Ziel erreicht haben und nun in Rheinland-Pfalz weitere rund 2.000 Pflegefachpersonen im Bereich der Intensivpflege fortgebildet sind“ so Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. „Damit ist Rheinland-Pfalz in der Versorgung von intensivpflichtigen COVID-19-Erkrankten sehr gut aufgestellt.“

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat eine Kurz-Qualifizierung Intensivpflege und einen Auffrischungskurs für ehemalige Intensivpflegefachkräfte für alle Krankenhäuser durchgeführt. Die Qualifizierungen werden vom Land finanziert. Die Landesregierung stellt dafür Landesmittel in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro zur Verfügung. Darüber hinaus wurden Schulungen im Krankenhaus vor Ort und Online-Kurse angeboten.

„In kürzester Zeit konnten wir gemeinsam mit den Bildungsstätten und Krankenhäusern unsere Kurz-Qualifikationsmaßnahmen umsetzen und direkt mit der Fortbildung beginnen. Dies wäre ohne eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten nicht möglich gewesen, besonders vor dem Hintergrund, dass diese Maßnahmen – bedingt durch den Verlauf der Pandemie – sehr kurzfristig erfolgen mussten,“ führt Matthias Moritz, Geschäftsführer der Landespflegekammer, aus.

Bätzing-Lichtenthäler dankte der Landespflegekammer für die schnelle Umsetzung der Schulungsmaßnahmen und allen beteiligten Krankenhäusern für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit. 


Einen Überblick über alle Maßnahmen der Landesregierung bietet die Internetseite www.corona.rlp.de.