Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Schutz der Beschäftigten in gewerblichen und produzierenden Bereichen

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 3.276 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 27 Todesfälle.

Landkreis

Bisher bekannt

Todesfälle

Ahrweiler

75

1

Altenkirchen

57

 

Alzey-Worms

91

 

Bad Dürkheim

189

2

Bad Kreuznach

108

 

Bernkastel-Wittlich

67

 

Birkenfeld

39

 

Bitburg-Prüm

113

 

Cochem-Zell

112

 

Donnersbergkreis

63

1

Germersheim

71

1

Kaiserslautern

62

 

Kusel

52

 

Mainz-Bingen

154

1

Mayen-Koblenz

255

1

Neuwied

142

2

Rhein-Hunsrück

111

 

Rhein-Lahn-Kreis

96

2

Rhein-Pfalz-Kreis

105

 

Südliche Weinstr.

100

 

Südwestpfalz

53

2

Trier-Saarburg

92

1

Vulkaneifel

59

 

Westerwaldkreis

171

3

Stadt

Bisher bekannt

Todesfälle

Frankenthal

24

 

Kaiserslautern

61

1

Koblenz

134

6

Landau i.d.Pfalz

39

 

Ludwigshafen

92

 

Mainz

212

 

Neustadt Weinst.

62

1

Pirmasens

19

 

Speyer

31

 

Trier

65

 

Worms

83

2

Zweibrücken

17

 


Stand: 10:00 Uhr

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Schutz der Beschäftigten in gewerblichen und produzierenden Bereichen
„Aktuell zeigt sich, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist“, betonte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Viele Beschäftigte arbeiten derzeit von zuhause und müssen Familie und Beruf unter einen Hut bekommen. In der häuslichen Situation sind sie aber weitgehend vor Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt. In den gewerblichen und produzierenden Bereichen ist das weitaus schwieriger. Vor diesem Hintergrund weisen Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und die Gewerkschaft IG Metall darauf hin, dass es umso dringlicher ist, die Beschäftigten in diesen Bereichen vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.

„Eine enge und konstruktive Zusammenarbeit der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit den Arbeitnehmervertretungen ist für den Schutz vor Corona von besonderer Bedeutung. Gemeinsames Ziel sollte sein, dass die notwendigen Schutz-maßnahmen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wie Hygienemaßnahmen und Abstand, umgesetzt und eingehalten werden. Gemeinsam mit der IG Metall rufe ich dazu auf, die Empfehlungen zum Schutz der Beschäftigten zu beachten und gut auf sich selber und andere Acht zu geben“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, sagte: „Immer noch gibt es eine Diskrepanz zwischen den öffentlichen Verhaltensvorschriften und der Wirklichkeit in den Betrieben. Die Arbeitgeber müssen ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht nachkommen und mit den Betriebsräten und Vertrauensleuten Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten umsetzen.“

Unterstützung der Gesundheitsämter
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz übernehmen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sehr wichtige Aufgaben und sind zurzeit rund um die Uhr im Einsatz. Zur Bewältigung dieser Aufgaben wurde aufgrund der hohen Dynamik und schnellen Entwicklungen der Corona-Pandemie sehr kurzfristig Unterstützung vor Ort benötigt. Mit Hilfe von freiwilligen Helfern und Helferinnen wie Medizinstudierenden, Ärztinnen und Ärzten aus dem Ruhestand oder auch Lehrkräften, unterstützt das Land die Gesundheitsämter bei der kurzfristigen Vermittlung helfender Hände.

Auch in den kommenden Monaten werden die Gesundheitsämter Unterstützungsbedarfe haben. Potentielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich über die Helfer-Plattform "teamRLP" anmelden und vermitteln lassen. Der Einsatz soll grundsätzlich ehrenamtlich erfolgen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern leisten eine sehr wichtige Arbeit zum Wohle unserer Gesellschaft und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Alle Freiwilligen, die sich zu ihrer Unterstützung melden, leisten dazu einen großen Beitrag“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Die Landesregierung wird im Dialog mit den Gesundheitsämtern ein Konzept für den Einsatz der Freiwilligen erstellen.

Einen Überblick über alle Maßnahmen der Landesregierung bietet die Internetseite www.corona.rlp.de.