Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Seit gestern drei neue Infektionen – insgesamt 22 Fälle in Rheinland-Pfalz – Kostenlose Hotline für Bürgerinnen und Bürger wird ausgeweitet

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 22 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle:

Nachdem die Stadt Neustadt und das Gesundheitsamt des Landkreises Bad Dürkheim mit Unterstützung des Landes, dem örtlichen Krankenhaus Hetzelstift und des Klinikums Ludwigshafen am gestrigen Tag eine Testambulanz („Fieberambulanz“) in Neustadt eröffnet hat, laufen derzeit die Vorbereitungen zur Einrichtung weiterer Ambulanzen in Ludwigshafen, Koblenz und Mayen.

Sie fungieren bei Bedarf als Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten aus der Umgebung mit Symptomen wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber nach vorheriger telefonischer Anmeldung beim Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefonnummer 116 117).

Der Test erfolgt dort nach den Maßgaben der Kriterien des Robert Koch-Instituts, die eine akute Erkrankung der Atemwege und einen Kontakt mit einer als infiziert bestätigten Person oder den Aufenthalt in einem Risikogebiet zur Voraussetzung für einen Test machen.

Ziel dieser Ambulanzen ist es, Arztpraxen von der Durchführung von Tests zu entlasten und Patientinnen und Patienten einer erforderlichen Diagnostik zuzuführen. 

Außerdem weitet die Landesregierung ihre kostenlose Telefonhotline für Bürgerinnen und Bürger an den Wochentagen aus und wird zudem die Telefonhotline auch an den Wochenenden vorhalten (Montag - Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr; Samstag - Sonntag 10.00 bis 15.00 Uhr. Telefonnummer 0800 575 81 00).

Neue Fälle: 
Landkreis Mayen-Koblenz: Drei Personen innerhalb einer Familie 


Bereits bekannte Fälle:
Bitburg/Prüm: Eine Person
Stadt / Landkreis Kaiserslautern: Vier Personen in der Stadt Kaiserslautern 
Mainz / Landkreis Mainz-Bingen: Zwei Personen in der Stadt Mainz 
Landkreis Germersheim: Eine Person
Koblenz / Landkreis Mayen-Koblenz: Fünf Personen in der Stadt Koblenz
Landkreis Bad Dürkheim: Drei Personen
Neustadt / Landkreis Bad Dürkheim: Zwei Personen
Neuwied: Eine Person 

Die Betroffenen zeigen unterschiedliche Symptome, aktuell ist keiner schwerwiegend erkrankt.

Die Gesundheitsämter vor Ort ergreifen weiterhin die notwendigen infektionshygienischen Maßnahmen (Absonderung, Kontaktpersonennachverfolgung, Laboruntersuchungen etc.) entsprechend der ständig aktualisierten Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Dabei stehen die Gesundheitsämter mit den zuständigen Behörden wie dem Landesuntersuchungsamt und dem Ministerium in einem engen Austausch.