Rund 2,5 Millionen für Neubau einer Station zur Behandlung von Essstörungen in der Rheinhessen-Fachklinik Mainz

Wie Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute in Mainz mitteilte, fördert das Land die Rheinhessen-Fachklinik Mainz mit einem Betrag von rund 2,5 Millionen Euro. Die Landesmittel sind für den Neubau einer kinder- und jugendpsychiatrischen Station zur Behandlung von Essstörungen vorgesehen. 

Derzeit betreibt die Rheinhessen-Fachklinik Mainz bereits eine entsprechende Station in übergangsweise genutzten Räumen. Diese Lösung ist jedoch langfristig nicht tragfähig, da die Kapazität nicht ausreicht und die Räumlichkeiten anderweitig benötigt werden. Durch die Förderung aus Landesmitteln kann die Bettenzahl der Station zur Behandlung von Essstörungen auf zehn Betten verdoppelt werden. Ziel einer stationären Behandlung von Essstörungen ist die Stabilisierung des körperlichen Gesundheitszustandes und der Aufbau eines angemessenen Essverhaltens, sowie die Vorbeugung von Rückfällen. Diese Ziele erfordern eine interdisziplinäre Versorgung der Patientinnen und Patienten. Zu Beginn der stationären Behandlung stehen vor allem bei Patientinnen und Patienten mit ausgeprägter Anorexie die Gewichtszunahme und die Behandlung der damit assoziierten Symptome im Vordergrund.

„Gestörtes Essverhalten, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Ich freue mich daher, mit unserer Förderung einen maßgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der jungen Patientinnen und Patienten in der Region zu leisten, damit sie die Unterstützung erhalten können, die sie benötigen“, so Bätzing-Lichtenthäler.