Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler besucht Eröffnung der Hebammenzentrale in Daun

„Ich freue mich sehr, dass es nach der konstruktiven Lösungssuche des von der Landesregierung initiierten Runden Tisches Geburtshilfe und auch durch die gute Zusammenarbeit mit den Partnern gelungen ist, eine Hebammenzentrale in Daun einzurichten“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der heutigen Eröffnung der Hebammenzentrale in Daun.

Um eine möglichst umfassende geburtshilfliche Versorgung nach der Schließung der Geburtshilfestation des Krankenhauses Maria Hilf in Daun zu gewährleisten, haben das Land Rheinland-Pfalz und der Landkreis Vulkaneifel die Einrichtung einer Hebammenzentrale in Daun in die Wege geleitet.

Heute wurde dieses neue Beratungs- und Betreuungsangebot für Schwangere und junge Mütter feierlich eingeweiht. Das Land beteiligt sich mit 25.000 Euro im Jahr maßgeblich an den Gesamtkosten der Hebammenzentrale, die durch das DRK betrieben wird.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überreichte im Rahmen des Besuchs den Förderbescheid an Landrat Heinz-Peter Thiel. „Durch dieses Angebot haben Frauen in der Region Vulkaneifel nun die Möglichkeit, umfassende ambulante Leistungen vor und nach der Geburt wohnortnah zu nutzen und können vor Ort zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse besuchen“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler. Die eigentliche Entbindung erfolgt in einem der umliegenden Krankenhäuser, die eine qualitativ hochwertige geburtshilfliche Versorgung gewährleisten.

Der Besuch der Hebammenzentrale in Daun war der erste Termin der Ministerin im Rahmen der Reihe „Gesundheitstakt_RLP“.

Gesundheitstakt_RLP

In der rheinland-pfälzischen Gesundheitspolitik hat die Sicherung einer wohnortnahen medizinischen und pflegerischen Versorgung höchste Priorität.

Der „Gesundheitstakt_RLP“ umfasst Termine von Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler, die die große Bandbreite der Themen und Maßnahmen für eine gute gesundheitliche und pflegerische Versorgung in Rheinland-Pfalz zeigen: Es geht beispielsweise um Fachkräftesicherung in der Pflege, Präventionsangebote, innovative Konzepte in der Telemedizin und einen Kongress, der Ideen und Beispiele für die Versorgung in den Mittelpunkt stellt.