Sozialer Arbeitsschutz

Ältere Frau mit junger Frau am PC

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Überlange Arbeitszeiten, unzureichende Ruhepausen sowie Nachtarbeit ohne entsprechende Regenerationsphasen gefährden die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten. Zweck des Arbeitszeitgesetzes ist es daher, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer bei der Arbeitszeitgestaltung zu gewährleisten, die Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten zu verbessern und den Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung der Arbeitnehmer zu schützen.

Der Jugendarbeitsschutz bewahrt Jugendliche vor Überforderung, Überbeanspruchung und Gefahren am Arbeitsplatz und normiert das Verbot der Kinderarbeit. Geregelt wird dies zum einen durch das Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz) und zum anderen durch die Verordnung über den Kinderarbeitsschutz (Kinderarbeitsschutzverordnung). 

Die Sozialvorschriften im Straßenverkehr legt Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten fest, um die Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals und die Sicherheit im Straßenverkehr zu regeln und die Wettbewerbsbedingungen im europäischen Güter- und Personenbeförderungsverkehr zu vereinheitlichen. Für die Ausgabe der Kontrollgerätekarten für das digitale Kontrollgerät sind in Rheinland-Pfalz grundsätzlich die Kreisverwaltungen und Stadtverwaltungen der kreisfreien und großen kreisangehörigen Städte zuständig.

Das Ladenöffnungsgesetz gewährleistet die Arbeitsruhe des Verkaufspersonals, gestaltet den Sonn- und Feiertagsschutz aus und schafft Rahmenbedingungen für die Verkaufszeiten an Werktagen. In Rheinland-Pfalz dürfen Verkaufsstellen an Werktagen von 6 Uhr bis 22 Uhr öffnen. Darüber hinaus haben die Kommunen die Möglichkeit die Ladenöffnungszeiten an bis zu acht Tagen im Jahr bis 6 Uhr des folgenden Tages zu erweitern; an Samstagen und an Werktagen vor Feiertagen gilt dies grundsätzlich nur bis 24 Uhr. An Sonn- und Feiertagen müssen Verkaufsstellen grundsätzlich geschlossen bleiben. Pro Jahr dürfen die Gemeinden maximal vier verkaufsoffene Sonntage mit Ladenöffnungszeiten bis zu fünf Stunden freigeben.

Für den Vollzug des Ladenöffnungsgesetz Rheinland-Pfalz sind grundsätzlich die Gemeindeverwaltungen der verbandsfreien Gemeinden, die Verbandsgemeindeverwaltungen sowie in kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten die Stadtverwaltungen zuständig.

Ihre Ansprechpartner im Ministerium

Lothar Schuster
Tel.: 06131 16 - 2023 
lothar.schuster(at)msagd.rlp.de

Svenja von Metternich
Tel. 06131 16 - 4617
svenja.vonMetternich(at)msagd.rlp.de

Für den Bereich Jugendarbeitsschutz:

Ursula Fuchs
Telefon: 06131 16-2097
ursula.fuchs(at)msagd.rlp.de

Susanne Vietor

Telefon: 06131 16-2372
susanne.vietor(at)msagd.rlp.de