"Was machen wir mit der Fachkraftquote: Ganz ohne oder ganz anders oder weiter wie bisher!?"

Pflegebedürftige Menschen, die in stationären Einrichtungen leben, haben einen Anspruch auf die bestmögliche Pflege und Betreuung. Um dies auch in Zukunft sicherzustellen, müssen mehr Menschen für die Ausbildung in einem Beruf in der Pflege gewonnen und die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessert werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich auch die Frage nach dem Umgang mit der Fachkraftquote. Ist sie nach wie vor eine zentrale Voraussetzung, um eine gute Pflege zu sichern? Gibt es Alternativen oder wäre der Verzicht auf eine Fachkraftquote der Einstieg in eine Billigpflege?

Zu einer intensiven Auseinandersetzung mit diesen Fragen luden Sozial- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (RLP) und Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (NRW) am

Freitag, den 10. November 2017, in der Zeit von 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr in die Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz nach Berlin

ein. Geladene Expertinnen und Experten haben unterschiedliche und durchaus kontroverse Positionen vorgestellt und in einer moderierten Diskussionsrunde bewertet und fokussiert.

Mit den „Berliner Runden zur Zukunft der Pflege“ bieten Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Minister Karl-Josef Laumann auch in diesem Jahr ein Forum zu einem kritischen und konstruktiven Austausch zu aktuellen Themen der Pflege. Dieser länderübergreifende Dialog mit Akteurinnen und Akteuren der Bundes- und Landespolitik wie auch der pflege- und gesundheitspolitischen Verbände richtet den Blick auf Fragestellungen, über die oft zugespitzt und pressewirksam, aber nicht immer differenziert und sachlich debattiert wird.

Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt
Regine Schuster
Sandra Postel
Prof. Dr. Stefan Görres
Prof. Dr. Hermann Brandenburg
Helmut Wallrafen-Dreisow
Prof. Dr. Thomas Klie
Michael Wipp
Programm zur 5. Berliner Runde zur Zukunft der Pflege
Pressemeldung
Rückblick 4. Berliner Runde 2016